Stöger: "Spielverlauf nicht schlimm"

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Borussia Dortmund gewinnt ein turbulentes Hinspiel im Sechzehntelfinale der Europa League. Die Mannschaft von Peter Stöger dreht das Spiel gegen Atalanta Bergamo und setzt sich mit 3:2 durch.

"Das Ergebnis ist natürlich nicht top und verschafft uns nicht die optimale Ausgangssituation für das Rückspiel. Wir wissen aber auch, dass es nicht einfach ist, uns zu besiegen", fasst Peter Stöger die Lage zusammen.

"Den Spielverlauf finde ich gar nicht so schlimm, denn was die Moral betrifft tut uns das späte Tor ganz gut."

Match-Winner ist wieder einmal der Belgier Michy Batshauyi, der gegen die Italiener zwei Tore erzielt. "Michy ist ein echter Torjäger. Er hat sich schnell integriert. Man sieht, dass er gerne hier spielt und arbeitet. Das passt momentan gut zusammen", sagt Stöger über die Chelsea-Leihgabe.

Eine Erklärung für den Leistungen seines Schützlings hat der BVB-Trainer gegenüber "Sky" nicht: "Zentrumsstürmer, Torjäger, sie sind schwer zu erklären. Die haben eine Nase dafür, wo es gefährlich werden könnte. Das haben wir gesagt als er gekommen ist, wir haben gesagt: 'Wir wissen jetzt nicht ganz genau, wie wir ihn in Szene setzen können, aber wenn er gefährliche Bälle in den Strafraum hineinbekommt, dann ist er da, weil er die Qualität hat'. Er hat einen Lauf."

"Bei ihm sieht man auch ganz deutlich, dass ist ganz wichtig, dass er hier gerne spielt, dass er sich hier beweisen will, dass er mit dem Verein Ziele hat, dass er persönliche Ziele hat, die passen derzeit ganz gut zusammen", sagt Stöger wohl im Bezug auf den Vorgänger Batshuayis.

Der 24-Jährige konnte in den drei Spielen, die er für den BVB bestritt, satte fünf Treffer erzielt.

Batshauyi selbst macht den schwarz-gelben Anhang für die Wende mitverantwortlich: "Ich bin sehr sehr glücklich, denn es war ein schwieriges Match. Wir haben immer wieder versucht das Spiel zu drehen. Wir haben es dann mit der Hilfe der Fans geschafft."

Für seinen zweifachen Assistgeber Mario Götze findet der Doppelpacker lobende Worte: "Die Tore sind auch ein Verdienst von Mario, der mir die Pässe gespielt hatte, die ich brauchte."

Gelungenes Europa-League-Comeback

Der in der 62. Minute eingwechselte Götze absolvierte sein erstes Europa-League-Spiel seit Dezember 2010. Für Dortmund-Trainer Stöger zeigte der 25-Jährige ein gutes Spiel: "Ich habe ihn gut gesehen, er war ein Aktivposten."

Götze ärgert sich über die Gegentore: "Wir wussten, dass es hart werden würde und waren darauf vorbereitet, dass die Italiener sehr robust auftreten werden. Das haben wir gut angenommen, trotzdem bekommen wir zwei unnötige Gegentore."

Andre Schürrle kann sich wieder in die Torschützenliste eintragen. Der Torschütze zum 1:0 freut sich über den Sieg, doch dieser hat für ihn Makel: "Wir wussten, dass es hart werden würde und waren darauf vorbereitet, dass die Italiener sehr robust auftreten werden. Das haben wir gut angenommen, trotzdem bekommen wir zwei unnötige Gegentore. Dennoch gibt uns dieser Sieg natürlich viel Selbstvertrauen, auch wenn es nächste Woche nicht einfach werden wird."

Textquelle: © LAOLA1.at

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