Ausschreitungen, Verkehrchaos und Warteschlangen

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Nicht nur sportlich ging für die Wiener Austria das EL-Spiel gegen die AS Roma (2:4) schief.

Vor Anpfiff sorgten ungewohnt lange Warteschlangen für Unmut bei den Fans. So verpassten zahlreiche Anhänger die früh gefallenen Tore durch Kayode (2.) und Dzeko (5.).

Zudem gab es Ausschreitungen unter den beiden Fanlagern. Laut Polizei hatten Römer einen Rauchkörper in Richtung einer Gruppe Austria-Fans geworfen. Daraufhin gingen je 15 Anhänger aufeinander los. Die Exekutive musste einschreiten.

Bei dem Vorfall wurde laut Polizeisprecher Patrick Maierhofer einer der Beteiligten wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt festgenommen. Ein Polizist wurde leicht verletzt und sicherheitshalber in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt beurteilte die Exekutive die Vorfälle auf Nachfrage von LAOLA1 aber als "nichts Gravierendes".

Weithaus mühsamer entpuppte sich hingegen vor Spielbeginn die Anfahrt zum Stadion. Der Handelskai platzte aus allen Nähten, der Verkehr wurde aufgrund undisziplinierter Autofahrer teilweise lahmgelegt. Die Exekutive zeigte bei den Schlüsselstellen keine Präsenz.

"Noch nie so laut"

Die Austria-Spieler bekamen das ganze Chaos rund um das Stadion natürlich nicht mit, umso mehr genossen sie aber die tolle Atmosphäre innerhalb des Happel-Ovals, das mit 32.751 Zuschauern richtig gut besucht war.

"Seit ich bei der Austria bin war es noch nie so laut im Stadion wie nach dem 1:0", bekam Alexander Grünwald beim Gedanken an die frühe Führung von Kayode strahlende Augen.

"Es war heute ein sehr schönes Gefühl vor so vielen Leuten zu spielen", ergänzte Raphael Holzhauser. Und Osman Hadzikic meinte: "Eine großes Dankeschön an die Fans. Sie waren unglaublich."

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Die Austria-Fans drückten auch ihr Mitgefühl für die Erdbebenopfen aus: "In Ricordo Del Colpiti Dal Terremot" war auf einem Spruchband zu lesen.

Summa summarum ging ein stimmungsvoller Abend ohne weiteren Vorkomnisse zu Ende.

Grünwalds Wunsch für die Zukunft: "Ich hoffe, dass auch gegen Astra so viele Menschen kommen. Man sieht ja auch zum Beispiel auswärts, wenn uns viele Fans begleiten, was möglich ist. Die Mannschaft braucht die Unterstützung, spielt dann auch immer gut. Deswegen mein Appell an die Fans: Bitte auch gegen Astra so zahlreich kommen!"

Wünschenwert wäre es und das Team hätte sich das durchaus verdient - jedoch ohne Verkehrschaos, langen Warteschlangen und Krawalle.


Die Analyse zu Austria-Roma - mit Extra-Lob für zwei Spieler:



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