Beendet
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1:0 , 0:1 , 1:1
Endstand 2:2
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Und jetzt, Rapid? "Es ist kein Rückschlag"

In den Trümmern der noch so jungen Europacup-Saison will - und muss - Rapid den Blick nach vorne richten. Warum Hoff Thorup "keinen Rückschlag" sieht.

Und jetzt, Rapid? "Es ist kein Rückschlag" Foto: © GEPA

Es ist passiert.

Für Rapid endet die Europacup-Saison 2026/27, bevor sie richtig begonnen hat.

Grün-Weiß scheitert am Mittwochabend im Rückspiel des Playoffs zur UEFA Conference League an Heart of Midlothian (zum Spielbericht >>>).

Rapids Europa-Traum ist geplatzt: "So tut es umso mehr weh" >>>

All das, trotz einer dominanten ersten Halbzeit, Überzahl ab Minute 76 und eines Last-Minute-Tors von Cvetkovic in der Verlängerung, welches der späte Wendepunkt für eine jener magischen Europacup-Nächte in Hütteldorf hätte sein können.

Stattdessen trat der Worst Case ein. Zuhause. Vor über 23.000 Zuschauern. Im Elfmeterschießen.

Seidl: "Da zeigt sich, wie gut wir wirklich sind"

Ein fulminanter Saisonstart, jäh erschüttert - ungünstig nur, dass am Sonntag der SK Sturm Graz wartet. Der Ligabetrieb macht nicht nur keinen Halt, sondern knallt Grün-Weiß nur vier Tage später einen direkten Titelrivalen als Gegner hin.

Ercan Kara sagt: "Heute können wir noch traurig sein, aber morgen geht es weiter. Wir müssen uns aufrappeln, uns auf die Saison konzentrieren und das Beste daraus machen."

Die wahre Herausforderung wartet aber wohl über die Woche hinaus - und streckt sich wohl über die ganze, noch so junge Saison. Matthias Seidl: "Da zeigt sich, wie gut wir wirklich sind. Wie gut wir charakterlich sind. Wenn's gut läuft kann jeder super spielen. Wenn es dann mal einen Rückschlag gibt, gilt es als Mannschaft zurückzuschlagen. Da ist jeder Spieler gefragt, die ganze Mannschaft. Das werden wir am Sonntag und die nächsten Wochen sehen."

Hoff Thorup: Warum Rapid keinen "Rückschlag" erlitten hat


Es war keine jener Niederlagen, die am nächsten Tag abgehakt ist. In der jüngeren Vergangenheit vermochten Enttäuschungen von jenem Ausmaß für Rapid zu Saison-Knackpunkten zu werden.

Von solchen Szenarien will Cheftrainer Johannes Hoff Thorup nichts hören. "Diese Gruppe von Spielern befindet sich, so wie ich es sehe, an einem ganz anderen Punkt."

Einen "Rückschlag" sieht der Däne (37) nicht. "Es ist Enttäuschung, weil wir Unentschieden gespielt haben. Wir haben zwei Unentschieden und acht Siege. Enttäuschung ja, Rückschlag nein."

Rapid und der schwierige Blick nach vorne

Dass seiner Mannschaft eine Charakterprobe bevorsteht, weiß Hoff Thorup aber. "Natürlich werden wir in den nächsten Tagen und in den nächsten Spielen sehen, wo wir als Gruppe und als Mannschaft stehen. Im Fußball kann man immer verlieren, aber wenn man gut und hart gearbeitet und etwas auf die Beine gestellt hat, dann tun die Niederlagen nicht allzu weh."

Schmerz sei in jenen schweren Stunden normal und angebracht: "Jeder wollte sich qualifizieren. Ich wollte mich qualifizieren. Alle Spieler wollten sich qualifizieren. Und ich kann nicht sagen, dass es jemanden gibt, der nicht sein Bestes gegeben hat, um diesbezüglich erfolgreich zu sein."

Was es nun zu verhindern gelte, sei eine Schockstarre: "Wenn wir mit der Vorbereitung auf Sturm beginnen, möchte ich bei meinen Spielern wieder genau dieselben Gesichter sehen. Ich möchte genau dieselbe Entschlossenheit und Leidenschaft für das Spiel sowie denselben Einsatz sehen.

"Wenn sie das am Sonntag schaffen...."

Mit welchen Zielen kann am Sonntag ins Heimspiel gegen den SK Sturm Graz gehen?

Hoff Thorup ist sich sicher: "Wir müssen nun das Gute, das wir in der Saison und in der Saisonvorbereitung geleistet haben, mitnehmen und am Sonntag auf den Platz zu bringen. Das bedeutet nicht, dass wir unbedingt gewinnen müssen, um sagen zu können: "Okay, jetzt sind wir wieder da." Nicht unbedingt. Ich möchte einfach nur, dass meine Mannschaft wieder auf dem Platz steht, eine gute Leistung zeigt und hart füreinander kämpft."

Am Ende des Tages wird das Duell mit den "Blackies" wohl dennoch zur mentalen Herkulesaufgabe - aber: "Wenn sie das am Sonntag schaffen, dann sind wir wieder da. Dann mache ich mir überhaupt keine Sorgen um die Reaktionen auf Niederlagen, die es im Laufe der Saison geben wird."


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