Payer über Rapid-Aus: "Das kann man nicht schönreden"
Der frühere Rapidler kritisiert die Grün-Weißen aufgrund deren Leistung gegen die Hearts.
Der Europacup-Traum des SK Rapid ist geplatzt.
Die Hütteldorfer verlieren erst im Elfmeterschießen gegen Heart of Midlothian FC, wodurch sie im Conference-League-Playoff ausscheiden.
Im ersten Erklärungsansatz am "ORF"-Mikro spricht Chefcoach Johannes Hoff Thorup von "Schlüsselmomenten, um die wir uns nicht kümmern". An der ersten Hälfte hat der Trainer wenig auszusetzen. Nach dem Platzverweis kurz vor dem Ausgleich habe Rapid wieder "den Rhythmus" gefunden. Insgesamt sei die zweite Halbzeit aber nicht gut genug gewesen.
Payer mit deutlicher Kritik
"Ich verstehe den Trainer, dass er versucht, sein Team in Schutz zu nehmen", sagt Ex-Rapidler und ORF-Experte Helge Payer im Anschluss an das Gespräch mit Hoff Thorup.
Der Ex-Goalie geht aber härter mit den Hütteldorfern ins Gericht: "In Wahrheit ist es so: Du warst einen Mann mehr und hast es nicht geschafft, Dominanz auszustrahlen. Das kann man nicht schönreden, das muss er jetzt vielleicht machen. Aber wenn er das Spiel analysiert, sieht er es vielleicht ein wenig anders."
Lob gibt es von Payer hingegen für den Gegner aus Schottland: "Nomen est omen. Heute war das wirklich Herz von Hearts."
Auch Roman Mählich schließt sich seinem ORF-Kollegen an: "So positiv war es dann nicht. Die ersten 40 Minuten waren gut, sie sind in Führung gegangen und haben dann kurz vor der Pause das Spiel aus der Hand gegeben."