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Beendet
4:2
0:1 , 1:1 , 0:0
Endstand 1:2
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Austria: Nach der Kür soll auch die Pflicht passen

Die Veilchen mussten gegen Beitar kämpfen und leiden. Jetzt soll's auch in der Liga klappen. Helm sieht den Saisonstart nämlich sehr selbstkritisch.

Austria: Nach der Kür soll auch die Pflicht passen Foto: © GEPA

Die Wiener Austria steht im Playoff der Europacup-Quali. Das ist ein Satz mit Seltenheitswert. Spielbericht zum Erfolg gegen Beitar >>>

Zum bisher letzten Mal haben sich die Veilchen im Sommer 2017 in der dritten Quali-Runde durchgesetzt – damals unter Trainer Thorsten Fink gegen AEL Limassol.

"Der liebe Herrgott"

Nach dem 4:2 im Elferschießen gegen Beitar Jerusalem ist es wieder soweit.

Austrias Elfer-Geheimnisse >>>

"Der liebe Herrgott hat heute auf uns runtergeschaut und gesagt: Jetzt lassen wir die Austria auch mal im Q3 weiterkommen", grinst Manfred Fischer. Nun geht es gegen Sporting Braga aus Portugal.

Es war ein hartes Stück Arbeit. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel retteten sich die Violetten daheim mit einem 1:2 in die Verlängerung und dann ins Elferschießen, in dem sie die besseren Nerven hatten.

Die Austria kann leiden

"Wir haben uns das brutal erarbeitet, haben gefightet wie die Löwen. Im Fußball muss man leiden. Dir wird nichts geschenkt", weiß Fischer.

Sanel Saljic schwärmt von "120 Minuten voller Kampfgeist". Der Zehner der Austria erzielte im Hinspiel mit einem Traumtor den Siegtreffer, diesmal verwandelte er den entscheidenden Elfmeter.

Lob für Saljic

Also gibt es auch Lob von Trainer Stephan Helm: "Ich kann mich auf ihn verlassen, wenn es um die Arbeit gegen den Ball geht. Und mit dem Ball muss er sowieso seine Klasse für die Mannschaft zur Verfügung stellen. Deswegen vertraue ich ihm."

"Ich sehe, was er investiert. Mir ist das Wichtigste, dass die Haltung stimmt. Er muss jetzt dranbleiben und im Kopf klar bleiben", sagt der Coach.

"Wenn wir heute wieder verloren hätten, hätten alle auf uns draufgehaut"

Sanel Saljic

Angesichts der Situation in der ADMIRAL Bundesliga, in der die Austria nach zwei Spielen noch ohne Punkt und ohne Tor dasteht, ist das Weiterkommen im Europacup für die Stimmung am Verteilerkreis wichtig.

Saljic weiß: "Wenn wir heute wieder verloren hätten, hätten alle auf uns draufgehaut."

Helm gibt eine 3-

Und doch tun sich alle ein bisschen schwer, den Saisonstart einzuordnen. "Es fühlt sich ein bisschen komisch an", gibt Goalie Samuel Sahin-Radlinger zu.

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Eine rotierende Einheit
Foto: ©GEPA

Helm sagt auf die Frage nach einer Schulnote für den Saisonstart: "3 minus."

Eine sehr selbstkritische Bewertung, die er so erklärt: "Für mich ist die Liga extrem wichtig, das ist das Tagesgeschäft, da haben wir keine Punkte gemacht."

Helm weiter: "International und im Cup haben wir das Äußerste rausgeholt. Die Liga muss man fair und ehrlich bewerten: Der WAC auswärts war keine gute Leistung, gegen den LASK haben wir speziell in der zweiten Hälfte ein richtig gutes Spiel gemacht."

Mit müden Beinen nach Hartberg

Am Sonntag in Hartberg soll nun erstmals angeschrieben werden. Und das mit müden Beinen, waren doch mehrere Veilchen in der Verlängerung gegen Beitar Jerusalem schon stehend k.o.

"Wir werden wieder einen guten Mix finden müssen, das ist definitiv eine Herausforderung", weiß der Trainer, der in dieser Saison auf die Rotation setzt.

Aber immerhin das Gefühl nach dem Weiterkommen passt. "Das sollte uns beflügeln", sagt Fischer. Sein simples Rezept: "Viel schlafen und dann mit Selbstvertrauen nach Hartberg."

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