NEWS

Jürgen Klopp über erste DFB-PK: "Das war mein Fehler"

Der neue Bundestrainer übt Selbstkritik und spricht über die Gerüchte rund um Köln-Talent Said El Mala.

Jürgen Klopp über erste DFB-PK: "Das war mein Fehler" Foto: © GEPA

Jürgen Klopp hatte bei seiner Antritts-Pressekonferenz als neuer DFB-Teamchef Ende Juli aufhorchen lassen.

"Wenn ihr euch daneben benehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg", nahm der Ex-Liverpool-Coach die Medien in die Pflicht.

Im Interview bei "DFB-TV", das anlässlich seines ersten offiziellen Arbeitstags beim DFB geführt wurde, sprach der 59-Jährige noch einmal über seine sehr direkt gewählten Worte.

Klopp klärt auf

"Was mir nicht so richtig gefallen hat ist, dass ich die Möglichkeit gegeben habe, diese Medienschelte als Überschrift zu nehmen. Das war mein Fehler. Ich wollte ein paar Dinge klarstellen", sagte Klopp.

"Ich habe 2024 aufgehört in Liverpool und danach ist die Boulevardpresse auf uns drauf wie die Fliegen auf Honig. Mit allem, was uns zur Verfügung stand, mussten wir uns wehren. Und das wollte ich sagen: Das wird nicht nochmal passieren. Ich bringe meine Familie nicht ein zweites Mal in so eine Situation. Also bitte diszipliniert euch."

Klopp erklärte auch eine weitere Aussage: "Das Zweite, was ich sagen wollte. Ich tue das nicht für mich. Ich tue das auch nicht nur für die Leute. Ich tue es für uns. Das heißt nicht, ihr müsst mir dankbar sein dafür. Sondern ich habe da wirklich große Lust drauf. Ich glaube auch, ich bin der Richtige dafür. Aber wenn die große Masse der Menschen da draußen denkt: 'Jetzt lass das doch', dann würde ich das lassen."

Gerüchte um El-Mala-Poker sind falsch

Zuletzt gab es auch Berichte, wonach sich Klopp in den Wechselpoker um Köln-Talent Said El Mala einmischen und ihm einen Wechsel zu Borussia Dortmund nahelegen würde.

Klopp dazu: "Es hat mich ein bisschen beleidigt, dass die Leute denken, ich wäre so dämlich und meine erste Amtshandlung wäre, ich rufe einen Spieler an und sage: 'Übrigens, BVB würde gut zu dir passen'. Habe ich natürlich nicht gemacht. Das ist nicht meine Aufgabe."

Der neue Bundestrainer hat laut eigener Aussage noch nicht mit den DFB-Spielern gesprochen. Er hält zugleich fest: "Sollte ich für längere Zeit schon mit einem Spieler zusammenarbeiten und er kommt zu mir und fragt mich, was ich in einer gewissen Situation machen würde, würde ich ihm jederzeit einen Ratschlag geben, der nicht davon gefärbt ist, ob ich jemals bei einem Klub gearbeitet habe oder nicht. Da geht es nur um den Spieler."

Magisch! Rot-weiß-rote Siege gegen Deutschland im Europacup

Kommentare