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Ingolitsch wehrt sich gegen Vorwürfe aus Altach

Im Fall Yann Massombo beziehen erstmals Mitspieler Stellung. Auch Fabio Ingolitsch äußert sich zur Kritik seines ehemaligen Arbeitgebers.

Ingolitsch wehrt sich gegen Vorwürfe aus Altach Foto: © GEPA-Montage/KI
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Der Fall Yann Massombo beschäftigt den SCR Altach weiterhin.

Nachdem sich der Franzose vor dem Auswärtsspiel bei Sturm Graz weigerte, mit der Mannschaft nach Graz zu reisen, äußerten sich nach der Partie auch zwei Mitspieler zur Causa.

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Jäger kritisiert den Ablauf

Altach-Kapitän Lukas Jäger vermied zwar Spekulationen über die Zukunft Massombos, fand für den Ablauf der Ereignisse aber deutliche Worte.

"So wie die ganze Sache abgelaufen ist, war es natürlich sehr unschön, weil es war nicht gut für uns. Ich denke, dass man das anders lösen kann. Da müssen sich andere Herren hinterfragen", sagte Jäger bei "Sky".

Ob Massombo noch einmal in die Altach-Kabine zurückkehren werde, wollte der Kapitän nicht beurteilen. "Das ist nicht meine Entscheidung."

Allerdings schilderte Jäger den zeitlichen Ablauf vor der Abreise nach Graz. Massombo habe "das Abschlusstraining absolviert" und auch noch "beim Mittagessen" teilgenommen. "Kurz vor der Abfahrt hat es ordentlich Betrieb bei uns im Trainingszentrum gegeben. Mehr kann ich auch nicht dazu sagen."

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Greil will den Fokus auf Fußball legen

Etwas zurückhaltender äußerte sich Patrick Greil. Der Mittelfeldspieler wollte den Wirbel um seinen Teamkollegen nicht in den Mittelpunkt stellen.

"Das Thema ist relativ egal", erklärte Greil. "Ich bin einfach enttäuscht, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben."

Damit machten beide Altach-Spieler deutlich, dass die Causa Massombo zwar intern Spuren hinterlassen hat, der Fokus innerhalb der Mannschaft aber auf den sportlichen Aufgaben liegen soll.

Ingolitsch wehrt sich gegen Vorwürfe

Auch abseits des Sportlichen war Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch nach der Partie gefragt. Hintergrund waren Aussagen aus Altach, wonach die Grazer im Werben um Yann Massombo zu weit gegangen seien.

Unter anderem gab es einen Seitenhieb von Altach-Sportdirektor Philipp Netzer, der sagte: "Vielleicht können Sie den Sturm-Graz-Trainer zum Interview bitten. Vielleicht ist er auch so ehrlich und bezieht klar Stellung."

"Wenn er ein Problem hat, dann kann er sich sehr gerne bei mir melden.

Fabio Ingolitsch

Ingolitsch wollte sich auf keine öffentliche Auseinandersetzung einlassen. "Ich möchte da keine öffentlichen Diskussionen führen, weil das überhaupt nicht mein Stil ist", stellte er bei "Sky" klar.

Sollte es Klärungsbedarf mit Netzer geben, sei er jederzeit gesprächsbereit: "Wenn er ein Problem hat, dann kann er sich sehr gerne bei mir melden. Er hat meine Telefonnummer. Oder er kann heute gerne in unser Trainerbüro kommen."

Massombo als möglicher Fosso-Nachfolger

Dass Sturm mit Massombo Kontakt hatte, bestritt der 33-Jährige nicht. "Er ist ein unglaublich interessanter Spieler. Ich schätze ihn sehr", sagte Ingolitsch über den Verteidiger, den er einst selbst in Altach coachte. "Wir verfolgen ihn. Wir suchen einen Nachfolger für Ryan Fosso. Er ist einer der spannendsten Kandidaten."

Einen Regelverstoß sieht der Sturm-Coach im Handeln seines Vereins nicht. "Ich bin nicht nur mit Yann, sondern mit vielen Spielern in Kontakt", erklärte Ingolitsch mit Blick auf die laufende Kaderplanung.

"Ich glaube, wir können uns alle nicht ins Gesicht lügen und sagen, dass es nicht Kontakt gibt zwischen Spielern, die weniger als sechs Monate Vertrag haben", so Ingolitsch.

Massombos Vertrag in Altach läuft übrigens im Sommer 2027 aus.

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