Frankreich: "Nicht überglücklich, aber zufrieden"

 

Dass der amtierende Weltmeister Frankreich gegen den Gruppen-Außenseiter Ungarn nicht die volle Ausbeute mitnimmt, war so wohl nicht zu erwarten.

Trotzdem sichert sich die Equipe Tricolore mit dem 1:1-Remis im Budapest einen Punkt und nimmt somit im Rennen um den Aufstieg in die K.o.-Phase eine komfortable Position ein.

Auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps steckt aufgrund der liegengelassenen Punkte nicht den Kopf in den Sand, sondern schildert gar Zufriedenheit mit der heutigen Leistung seiner Auswahl.

"Ich bin nicht überglücklich mit dem Ergebnis, aber ich bin zufrieden. Wir haben nicht verloren, wir haben zu unseren drei Punkten noch einen hinzugefügt. Ich glaube, das eröffnet uns ein bisschen Spielraum für das dritte Match", zeigt sich der 52-Jährige über die Ausgangslage vor dem finalen Gruppenspiel gegen Portugal erfreut.

Für die tapfer kämpfenden Ungarn hat der Frankreich-Coach auch Lob über. "Ungarn hat das Spiel des Lebens geliefert. Gut für sie. Vielleicht hatten all diese Umstände (Hitze, volles Stadion, Anm.) mehr Einfluss auf uns als auf den Gegner", bezieht sich Deschamps auf die ungewohnten Verhältnisse in der Budapester Puskas Arena.

Griezmann: "Haben uns nicht gehört"

Auch Frankreichs Torschütze Antoine Griezmann sieht sowohl die Hitze als auch den ungewohnten Lärmpegel als möglichen Grund, dass man das Spiel heute nicht gewinnen konnte. "Ich weiß nicht, was gefehlt hat. Ich bin fertig, es war super heiß. Wir sind ein volles Stadion nicht mehr gewohnt. Wir haben uns nicht gehört", so der Barca-Akteur.

"Wir müssen uns aufraffen und ausruhen, um Portugal zu schlagen. Es erinnert mich an die WM, da haben wir auch gelitten in der Gruppenphase", ergänzt der 30-Jährige.

Lloris: "Haben 100 Prozent gegeben"

Hugo Lloris, Torhüter und Kapitän der Equipe Tricolore, sieht die Situation ähnlich wie sein Trainer und gibt sich schlussendlich mit dem heutigen Unentschieden zufrieden: "Der Trainer hat uns gesagt, wir sollen positiv bleiben. Wir haben 100 Prozent gegeben, um das Unentschieden zu holen. Auch wenn es nicht das ist, wofür wir hergekommen sind, müssen wir uns damit zufriedengeben."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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