Rekordtor für magischen Luka Modric

 

Mit einem 3:1-Erfolg gegen Schottland sichert sich das kroatische Nationalteam als Zweiter der Gruppe D doch noch sein Ticket fürs Achtelfinale der Europameisterschaft.

Wegbereiter für diesen enorm wichtigen Sieg war einmal mehr Routinier Luka Modric. Nachdem Vlasic (17.) die Kroaten früh in Front brachte, konnte McGregor (42.) kurz vor der Pause mit dem ersten schottischen EM-Tor seit 1996 ausgleichen.

In Minute 62 war es dann einmal mehr die unumstrittene Klasse des Luka Modric, die den Weg Kroatiens ebnete: Von ungefähr 17 Metern schlenzt der Mittelfeldmann den Ball mit dem Außenrist unhaltbar ins linke Toreck - ein Kunststück!

Inter-Akteur Ivan Perisic (77.) machte mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand nur noch den Deckel drauf.

Speziell dabei ist der Rekord, den Luka Modric mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 aufstellte. Nun ist der 35-Jährige nicht nur mehr der jüngste EM-Torschütze seines Landes (22 Jahre und 273 Tage beim 1:0 gegen Österreich 2008), sondern ebenfalls der älteste (35 Jahre und 286 Tage beim heutigen Treffer)!

"Sind für jeden gefährlich"

"Dieses Tor bedeutet mir sehr viel, aber unser Spiel bedeutet mehr, vom Anfang bis zum Ende. Ich bin glücklich, dass mein Tor geholfen hat, aber das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewonnen hat", so Modric nach dem Spiel.

Mit seinem Tor und dem Assist zauberte der Mittelfeld-Magier Luka Modric heute wieder einmal eine herausragende Leistung auf den Platz. 74 seiner 83 Pässe brachte der Kroate an den Mann, und auch in Sachen Ballkontakten stellt er mit 112 den heutigen Bestwert auf.

"Wir sind glücklich, weil wir ein großes Spiel gespielt und uns für die nächste Runde qualifiziert haben. Wir waren mit den Leistungen in den ersten beiden Spielen nicht zufrieden und wir wussten, dass wir besser sein können. Wenn wir so spielen, sind wir für jeden gefährlich", sieht der Real-Star gute Chancen für die nächste Runde.

"Man merkt nicht, dass er älter wird"

"Man hat gesehen, dass die Mitspieler von ihm ganz genau wissen, wo er steht, weil sie ihn vor allem in dieser Phase des Spiels häufig gesucht haben. Kurz vor dem Tor brechen sie die Szene ab, weil sie sehen, dass er da steht. Man merkt gar nicht, dass er älter wird, er ist immer noch ein flinker Spieler. Es sei ihm gegönnt", so der ehemalige deutsche Nationalteamspieler Michael Ballack über den 35-Jährigen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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