Überraschung! Peru steht im Copa-America-Finale

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Nicht Titelverteidiger Chile, sondern Peru wird Gastgeber Brasilien im Finale der Copa America am Sonntag (22:00 Uhr) im Maracana fordern!

Die Peruaner überraschen die Chilenen im Halbfinale von Porto Alegre eiskalt und gewinnen klar mit 3:0. Schon nach 21 Minuten sorgt Edison Flores für die Führung, in der 38. Minute setzt Yoshimar Yotun nach und sorgt bereits für eine kleine Vorentscheidung.

Paulo Guerrero macht in der Schlussphase den Deckel drauf (90.+1), zu allem Überdruss vergibt Eduardo Vargas kurz vor Schlusspfiff vom Elferpunkt die Chance auf den Ehrentreffer (90.+4).

Peru hat damit die Chance auf den dritten Titel bei der Südamerika-Meisterschaft nach 1939 und 1975 - gleichzeitig der letzte Finaleinzug - für Brasilien wäre es der neunte Titel und der erste seit 2007. Chile bleibt nur das Spiel um Platz drei am Samstag gegen Argentinien in Sao Paulo.

Neue Bestmarke für Guerrero

Die Mannschaft von Trainer Ricardo Gareca überrascht die selbstbewussten Chilenen bei der Partie in Porto Alegre und setzt sie mit ihrem bisher besten Spiel bei der Copa America heftig unter Druck. Die Führung in der 21. Minute: Christian Cueva gibt den Ball von rechts in den Strafraum herein, Andre Carrillo lenkt ihn mit dem Kopf leicht ab und Edison Flores trifft schließlich mit einem kräftigen Schuss ins rechte Eck.

In der 38. Minute erhöht Yoshimar Yotun auf 2:0. Chiles Torhüter Gabriel Arias will den Ball von der Torauslinie holen, Carrillo schlägt ihn im letzten Moment noch steil in den Strafraum und Yotun trifft das leere Tor.

Kurz vor Abpfiff trifft in der 90. Minute noch Paolo Guerrero zum Endstand. Er bekommt den Ball kurz vor dem Strafraum, läuft direkt auf Torwart Arias zu, geht rechts vorbei und schiebt ein. Chile vergibt seine letzte Chance kurz darauf, als Eduardo Vargas bei einem Elfmeter an Torhüter Pedro Gallese scheitert.

Mit seinem 13. Tor bei einer Copa wird Guerrero zum aktiven Spieler mit den meisten Treffern bei der Südamerika-Meisterschaft.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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