Lukas Jungwirth
90 Minuten
War bereits in der dritten Minute zur Stelle, als Jovic alleine vor ihm auftauchte.
Beim Freistoß-Tor in sein Torwarteck kann man Jungwirth keinen Vorwurf machen, dafür war der Schuss von Marin zu scharf und präzise.
Danach über weite Strecken wenig gefordert, wenn er gebraucht wurde, war er aber zur Stelle.
Xavier Mbuyamba
90 Minuten
Insgesamt der stärkste Akteur in der Hintermannschaft. Der Niederländer warf sich in der 19. Minute bei einem Schuss aus guter Position entscheidend dazwischen.
Auch danach blieb er aufmerksam, etwa in der 37. Minute, als Varga nach einem missglückten Bogarde-Pass alleine aufs Tor zulief. Bügelte mehrfach die Fehler seiner Mitspieler aus, leistete sich selbst aber auch hin und wieder kleinere Unsicherheiten.
Joao Tornich
90 Minuten
Machte über weite Strecken eine unauffällige Partie, was für einen Innenverteidiger nicht unbedingt schlecht ist. Leistete sich hin und wieder (vermeidbare) kleinere Fehler, die von den Griechen jedoch nicht bestraft wurden.
Andres Andrade
90 Minuten, Gelb
Defensiv immer wieder zu ungenau und in einigen Situationen mit Luft nach oben. Ein Fehlpass in der 90. Minute eröffnete Zine noch einmal eine gute Chance.
Gegen Liverpool muss eine Steigerung her.
Kasper Jörgensen
bis zur 65. Minute
Offensiv ging beim Dänen so gut wie nichts. Auch defensiv wirkte er gegen seinen Gegenspieler Koita überfordert, immer wieder ging dieser zu einfach an ihm vorbei.
Nach einem leichtfertigen Ballverlust zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte er zudem Glück, ohne Gelbe Karte davonzukommen.
Beim Königsklassen-Debüt kann man bei der Note Vier noch ein Auge zudrücken, eine deutliche Steigerung muss in den kommenden Spielen aber her.
George Bello
90 Minuten
Tauchte in der ersten Halbzeit häufig unter und konnte offensiv nicht wie gewohnt für Gefahr sorgen.
Nach der Pause deutlich aktiver und auffälliger, seine Flanken waren jedoch zu ungenau, um wirklich gefährlich zu werden. Defensiv agierte der US-Boy über weite Strecken sehr solide.
Melayro Bogarde
90 Minuten, Gelb
Sein Fehlpass ermöglichte Jovic bereits in der dritten Minute eine Top-Chance.
In der 20. Minute verursachte er mit einem unnötigen Foul jenen Freistoß, der zum 1:0 führte. Auch sein folgenschwerer Ballverlust in der 37. Minute, nach dem Varga allein aufs Tor zulief, darf ihm so nicht passieren.
Verleiht dem Mittelfeld normalerweise Stabilität, war diesmal aber zu fehleranfällig und wandelte mit mehreren Fouls am Rande eines Platzverweises.
Robert Ljubicic
bis zur 65. Minute
Spulte viele Meter ab und erwies sich im Zentrum als verlässlicher Akteur. Gab den ersten Abschluss nach der Pause ab, ohne dabei für große Gefahr zu sorgen. Wurde in der 65. Minute durch Schöpf ersetzt.
Sascha Horvath
90 Minuten
Das Herz und Seele im zentralen Mittelfeld der Linzer. Verteilte die Bälle gut und fand auch im vorderen Drittel immer wieder Lösungen.
In der 49. Minute hatte er die große Chance auf den Ausgleich, ließ diese aber liegen. Eine Möglichkeit, die er auf Champions-League-Niveau nutzen muss. Das wird er selbst am besten wissen.
Christoph Lang
bis zur 74. Minute
Der 24-Jährige tauchte über weite Strecken der ersten Halbzeit ab, hatte in der 42. Minute aber dennoch die größte LASK-Chance vor der Pause.
Zeigte sich insgesamt sehr bemüht, erkannte immer wieder freie Räume und bot sich gut als Anspielstation an.
Moses Usor
90 Minuten
Hatte in der neunten Minute die erste Halbchance, leistete sich kurz darauf bei einer vielversprechenden Kontersituation aber einen schlampigen Pass. Damit war die Chance dahin.
Blieb ansonsten zunächst eher unauffällig, zeigte sich jedoch sehr bemüht. An Horvaths Topchance kurz nach der Pause war er in der Entstehung entscheidend beteiligt.
Alessandro Schöpf
ab der 65. Minute
Kam für Ljubicic in die Partie und fand schnell ins Spiel. Blieb insgesamt aber eher unauffällig, forderte in den Schlussminuten viele Bälle, ohne damit noch für gefährliche Aktionen sorgen zu können.
Florian Flecker
ab der 65. Minute
Ersetzte den glücklosen Jorgensen und konnte zwar nur wenige Akzente setzen, wirkte insgesamt aber stabiler als sein Vorgänger.
Sasa Kalajdzic
ab der 74. Minute
Dass Kalajdzic dem LASK helfen kann, war sofort zu erkennen. Öffnete mit cleveren Laufwegen immer wieder Räume und versuchte mit seiner Präsenz, Bälle festzumachen.
In der Nachspielzeit hatte der ÖFB-Stürmer die große Chance auf den Ausgleich, konnte diese aber nicht nutzen.