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Zwei Zweier, drei Vierer! Die Noten zur LASK-Niederlage in Athen

Mit Ausnahme von Robert Ljubicic feierten alle LASK-Akteure ihr Debüt in der Champions League. Wie schlugen sie sich? Die Noten:

Zwei Zweier, drei Vierer! Die Noten zur LASK-Niederlage in Athen Foto: © GEPA

Der LASK hat bei seiner Premiere in der UEFA Champions League eine Niederlage kassiert.

Österreichs amtierender Doublegewinner verlor am Dienstag bei AEK Athen durch ein Freistoßtor von Razvan Marin (21.) mit 0:1 und kassierte damit beim Comeback von Sasa Kalajdzic die zwölfte Europacup-Auswärtspleite in Folge.

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LAOLA1 analysiert die Leistung aller LASK-Spieler und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend, "-" = zu kurz eingesetzt).

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Lukas Jungwirth

90 Minuten

War bereits in der dritten Minute zur Stelle, als Jovic alleine vor ihm auftauchte.

Beim Freistoß-Tor in sein Torwarteck kann man Jungwirth keinen Vorwurf machen, dafür war der Schuss von Marin zu scharf und präzise.

Danach über weite Strecken wenig gefordert, wenn er gebraucht wurde, war er aber zur Stelle.

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Xavier Mbuyamba

90 Minuten

Insgesamt der stärkste Akteur in der Hintermannschaft. Der Niederländer warf sich in der 19. Minute bei einem Schuss aus guter Position entscheidend dazwischen.

Auch danach blieb er aufmerksam, etwa in der 37. Minute, als Varga nach einem missglückten Bogarde-Pass alleine aufs Tor zulief. Bügelte mehrfach die Fehler seiner Mitspieler aus, leistete sich selbst aber auch hin und wieder kleinere Unsicherheiten.

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Joao Tornich

90 Minuten

Machte über weite Strecken eine unauffällige Partie, was für einen Innenverteidiger nicht unbedingt schlecht ist. Leistete sich hin und wieder (vermeidbare) kleinere Fehler, die von den Griechen jedoch nicht bestraft wurden.

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Andres Andrade

90 Minuten, Gelb

Defensiv immer wieder zu ungenau und in einigen Situationen mit Luft nach oben. Ein Fehlpass in der 90. Minute eröffnete Zine noch einmal eine gute Chance.

Gegen Liverpool muss eine Steigerung her.

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Kasper Jörgensen

bis zur 65. Minute

Offensiv ging beim Dänen so gut wie nichts. Auch defensiv wirkte er gegen seinen Gegenspieler Koita überfordert, immer wieder ging dieser zu einfach an ihm vorbei.

Nach einem leichtfertigen Ballverlust zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte er zudem Glück, ohne Gelbe Karte davonzukommen.

Beim Königsklassen-Debüt kann man bei der Note Vier noch ein Auge zudrücken, eine deutliche Steigerung muss in den kommenden Spielen aber her.

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George Bello

90 Minuten

Tauchte in der ersten Halbzeit häufig unter und konnte offensiv nicht wie gewohnt für Gefahr sorgen.

Nach der Pause deutlich aktiver und auffälliger, seine Flanken waren jedoch zu ungenau, um wirklich gefährlich zu werden. Defensiv agierte der US-Boy über weite Strecken sehr solide.

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Melayro Bogarde

90 Minuten, Gelb

Sein Fehlpass ermöglichte Jovic bereits in der dritten Minute eine Top-Chance.

In der 20. Minute verursachte er mit einem unnötigen Foul jenen Freistoß, der zum 1:0 führte. Auch sein folgenschwerer Ballverlust in der 37. Minute, nach dem Varga allein aufs Tor zulief, darf ihm so nicht passieren.

Verleiht dem Mittelfeld normalerweise Stabilität, war diesmal aber zu fehleranfällig und wandelte mit mehreren Fouls am Rande eines Platzverweises.

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Robert Ljubicic

bis zur 65. Minute

Spulte viele Meter ab und erwies sich im Zentrum als verlässlicher Akteur. Gab den ersten Abschluss nach der Pause ab, ohne dabei für große Gefahr zu sorgen. Wurde in der 65. Minute durch Schöpf ersetzt.

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Sascha Horvath

90 Minuten

Das Herz und Seele im zentralen Mittelfeld der Linzer. Verteilte die Bälle gut und fand auch im vorderen Drittel immer wieder Lösungen.

In der 49. Minute hatte er die große Chance auf den Ausgleich, ließ diese aber liegen. Eine Möglichkeit, die er auf Champions-League-Niveau nutzen muss. Das wird er selbst am besten wissen.

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Christoph Lang

bis zur 74. Minute

Der 24-Jährige tauchte über weite Strecken der ersten Halbzeit ab, hatte in der 42. Minute aber dennoch die größte LASK-Chance vor der Pause.

Zeigte sich insgesamt sehr bemüht, erkannte immer wieder freie Räume und bot sich gut als Anspielstation an.

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Moses Usor

90 Minuten

Hatte in der neunten Minute die erste Halbchance, leistete sich kurz darauf bei einer vielversprechenden Kontersituation aber einen schlampigen Pass. Damit war die Chance dahin.

Blieb ansonsten zunächst eher unauffällig, zeigte sich jedoch sehr bemüht. An Horvaths Topchance kurz nach der Pause war er in der Entstehung entscheidend beteiligt.

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Alessandro Schöpf

ab der 65. Minute

Kam für Ljubicic in die Partie und fand schnell ins Spiel. Blieb insgesamt aber eher unauffällig, forderte in den Schlussminuten viele Bälle, ohne damit noch für gefährliche Aktionen sorgen zu können.

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Florian Flecker

ab der 65. Minute

Ersetzte den glücklosen Jorgensen und konnte zwar nur wenige Akzente setzen, wirkte insgesamt aber stabiler als sein Vorgänger.

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Sasa Kalajdzic

ab der 74. Minute

Dass Kalajdzic dem LASK helfen kann, war sofort zu erkennen. Öffnete mit cleveren Laufwegen immer wieder Räume und versuchte mit seiner Präsenz, Bälle festzumachen.

In der Nachspielzeit hatte der ÖFB-Stürmer die große Chance auf den Ausgleich, konnte diese aber nicht nutzen.

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