LASK verliert beim Debüt in der Champions League
Der erste Auftritt in der Königsklasse endet enttäuschend. Ein Traumtor entscheidet das Spiel zugunsten von AEK Athen.
Der Premierenauftritt des LASK in der UEFA Champions League endet mit einer Niederlage.
Österreichs Double-Sieger muss sich am ersten Spieltag der Ligaphase bei AEK Athen mit 0:1 geschlagen geben. Ein traumhaft verwandelter Freistoß von Marin entscheidet die Partie zugunsten des griechischen Champions.
Das nächste Spiel in der Königsklasse bestreiten die Athletiker am 14. Oktober (18:45 Uhr) daheim gegen den FC Liverpool.
AEK nicht unverdient in Führung
Vor teils ohrenbetäubender Kulisse im Agia-Sofia-Stadion in Athen vermeidet Jungwirth einen Fehlstart des LASK. Ex-Real-Stürmer Jovic wird von Majer ideal bedient, der Linzer Tormann kann den folgenden Schuss aus kurzer Distanz mit dem Kopf parieren (3.).
Den ersten brauchbaren Abschluss des heimischen Double-Siegers verbucht Usor (9.), in Folge findet die Kühbauer-Elf minütlich besser ins Spiel.
Nach einer Standardsituation gerät der Champions-League-Debütant jedoch in Rückstand: Marin zirkelt das Leder per Freistoß von der Strafraumgrenze perfekt ins rechte Kreuzeck, Jungwirth ist chancenlos (21.).
LASK defensiv nicht sattelfest
Der LASK wirkt vom 0:1 geschockt, dem griechischen Meister verleiht die Führung sichtlich Auftrieb. Wenige Minuten vor der Pause erhöht AEK beinahe auf 2:0, doch Andrade kann gegen Varga in höchster Not retten (37.).
Allerdings bietet sich den Oberösterreichern ebenfalls noch die Chance auf ein Tor, Lang scheitert aus etwas schwierigem Winkel an Keeper Brignoli (42.).
Bei einem Freistoß in der Nachspielzeit haben die Linzer Glück, dass zwei AEK-Kicker den Ball nicht richtig erwischen (45.+1).
Horvath mit bester Chance
Beide Seiten kommen personell unverändert aus der Kabine, den besseren Start erwischen die österreichischen Gäste.
Horvath trägt die Kugel nach einem Ballgewinn von Usor bis vors Tor, dort scheitert der Kapitän an einer starken Reaktion von Brignoli. Der AEK-Keeper macht das kurze Eck rechtzeitig zu und verhindert den Ausgleich per Fußabwehr (49.).
VAR nimmt 0:2 zurück
Nach einer guten Anfangsphase hat der LASK Glück. Jovic verwertet eine scharfe Hereingabe von Majer per Kopf, doch in der Entstehung steht der Kroate beim Zuspiel von Koita hauchzart im Abseits. Das vermeintliche 2:0 wird vom VAR folgerichtig aberkannt (65.).
Didi Kühbauer reagiert daraufhin mit einem Doppelwechsel, bringt Flecker und Schöpf neu in die Partie - auch weil AEK das Spiel zunehmend an sich reißt.
In der 74. Minute feiert zudem Sasa Kalajdzic sein Comeback im LASK-Trikot.
Kalajdzic verpasst nächste Heldentat
Wirklich gefährlich werden die Athletiker erst in der Nachspielzeit - ausgerechnet der ÖFB-Stürmer köpft den Ball aus kurzer Distanz haarscharf über die Querlatte (90.+2).
Zuvor verhindert Andrade gegen Zini das 0:2, Jungwirth hätte keine Abwehrchance gehabt (89.).
Für den LASK endet das Debüt in der Champions League mit einer Enttäuschung.