VfL-Legionär Pervan: "Salzburg 90 Minuten lästig"

VfL-Legionär Pervan: Foto: © getty
 

Es gibt nur wenige österreichische Torhüter, die keine negative Bilanz gegen den FC Red Bull Salzburg aufweisen.

Einer davon ist Pavao Pervan: Der 33-jährige Wiener mit bosnischen Wurzeln hat in der Saison 2017/18 vier Mal mit dem LASK gegen die "Bullen" gespielt. Die Bilanz: Ein Sieg, zwei Remis und nur eine Niederlage.

Seit seinem Wechsel weg aus Österreich konnten nur mehr drei Bundesliga-Torhüter gegen Salzburg eine weiße Weste bewahren.

Am Mittwoch gibt es für Pervan ein Wiedersehen mit den Mozartstädter, der ÖFB-Legionär reist als Ersatzkeeper mit dem VfL Wolfsburg zum Champions-League-Match in der Red Bull Arena (18:45 Uhr im LIVE-Ticker).

Gegenüber LAOLA1 erklärt Pervan, wieso er keinen seiner Mitspieler vor Salzburg warnen muss, wie es bei ihm nach seinem Vertragsende in Wolfsburg kommenden Sommer weitergehen könnte, und warum er die Kritik am ÖFB-Team und Teamchef Franco Foda für überzogen hält:

LAOLA1: Du hast gerade die zweite Länderspielpause der Saison hinter dir und hattest sicher etwas Zeit zu reflektieren. Der Start in die Saison verlief beim VfL Wolfsburg trotz eines bitteren Pokal-Aus gegen Preußen Münster aufgrund eines Wechselfehlers und einer verpatzten Vorbereitung sehr gut, zuletzt geriet der Motor bei euch allerdings etwas ins Stottern. Wie fällt deine Zwischenbilanz aus?

Pavao Pervan: Grundsätzlich sind wir schon zufrieden, wie wir in die Saison gestartet sind – das Pokal-Aus ausgeklammert, versteht sich. Mit dem neuen Trainer kommen neue Ideen dazu, die es zu verinnerlichen gilt. Deshalb waren wir natürlich froh, dass wir nach den schlechten Testspielen einen guten Start in die Saison hinbekommen haben. Mit den letzten Spielen sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir wollen weiter oben dranbleiben, dazu brauchen wir einfach die Punkte. Nichtsdestotrotz war auch viel Pech in dem ein oder anderen Spiel dabei, wo wir nicht verlieren hätten müssen. Aber das sind Prozesse, die man während einer Saison in einer so starken Liga wie der deutschen Bundesliga einfach durchmachen muss. Ich glaube fest daran, dass wir wieder in die Spur finden werden.

LAOLA1: Ihr habt im Sommer nach einer sehr erfolgreichen Saison einen recht großen Umbruch erlebt. Zum einen sind viele Spieler neu nach Wolfsburg gekommen, zum anderen – wahrscheinlich viel entscheidender - ersetzte Mark van Bommel Oliver Glasner an der Seitenlinie. Wie unterscheiden sich die beiden Typen, sowohl menschlich als auch taktisch?

Insgesamt arbeitete Pervan fünf Jahre mit Oliver Glasner zusammen

Pervan: Es sind natürlich zwei unterschiedliche Typen. Oliver Glasner war als Trainer immer sehr erfolgreich bei seinen Stationen. Er hat es geschafft, seine Mannschaften und jeden einzelnen Spieler weiterzuentwickeln. Auf der anderen Seite ist Mark van Bommel ein Trainer, der als Spieler schon auf höchstem Niveau gespielt hat, manche Dinge nochmal anders sieht und den einen oder anderen Input mitgeben kann. Er spricht viel mit den Spielern, um sie bei Laune zu halten – was auch nicht immer einfach ist, vor allem in einer so großen Gruppe wie wir jetzt haben, mit vielen neuen Spielern, die den Anspruch haben Stammspieler zu sein.

Der Unterschied zwischen den beiden ist: Oliver Glasner ist ein Trainertyp, der über hohe Intensität und defensive Kompaktheit kommt und uns in diesem Bereich unglaublich gut eingestellt hat. Mark van Bommel ist eher jemand, der den Ballbesitz forciert und den Ball in den eigenen Reihen haben und dadurch Lösungen finden möchte. Das gilt es gut zu kombinieren und die perfekte Mischung zu finden. Das ist nicht immer so einfach, aber bis jetzt ist es uns gut gelungen. In den letzten Spielen war er allerdings so, dass wir ein paar Tore zu viel bekommen haben, was für uns untypisch ist. Da gilt es, den richtigen Ansatz zu finden, damit wir uns wieder festigen.

LAOLA1: Du hast bei einem LAOLA1-Interview vor der EURO gesagt, dass du nicht genau mitbekommen hast, was zwischen Jörg Schmadtke und Oliver Glasner vor dessen unschönem Abgang aus Wolfsburg abgelaufen ist. Du kennst Glasner allerdings bereits viele Jahre, ich nehme an, ihr steht weiterhin in Kontakt. Hat er dir mittlerweile die Gründe für den Bruch genannt?

Pervan: Ich muss ehrlich sagen, so viel war ich mit Oliver Glasner zuletzt nicht in Kontakt, weil er eine neue Herausforderung hat und ich hier in Wolfsburg auch einiges zu tun habe. Von dem her ist es nicht so, dass wir wöchentlich schreiben. Aber ich bin mit Oliver Glasner immer gut gewesen und das bin ich nach seinem Weggang immer noch. Ich habe überhaupt nichts gegen den Menschen oder Trainer Oliver Glasner. Ich war immer sein Spieler und mich interessiert nicht, was zwischen den beiden vorgefallen ist. Andererseits pflege ich auch ein gutes Verhältnis zu Jörg Schmadtke, der mir seit Beginn meiner Zeit in Wolfsburg immer eine große Hilfe und ehrlich zu mir war.

Das sind zwei erwachsene Männer und die müssen das unter sich klären, wenn es da Probleme gab. Die Beiden sind sehr professionell mit der Situation umgegangen. Warum es da letzten Endes zum von dir genannten Bruch oder zur Trennung kam, wissen nur die Beiden. Wichtig ist, dass es beiden Seiten gut geht. Ich glaube, dass Oliver Glasner seine Zeit in Frankfurt genießt. Sie haben zwar einen schweren Start gehabt, aber jetzt gegen die Bayern gewonnen. Und bei uns geht es auch in die richtige Richtung.

Salzburg ist 90 Minuten lästig, bohrt den Gegner vorne an und lässt dir keine Zeit zum Atmen. Jeder, der Salzburg auch nur ein bisschen verfolgt hat, weiß, wie unangenehm das ist. (...) Von dem her müssen wir keinen vor Salzburg warnen und wissen, was auf uns zukommt.

Pavao Pervan über den FC Salzburg

LAOLA1: Kommen wir zurück zum Sportlichen. Am Mittwoch steht der Grund unseres Interviews an: Die Partie in der Champions League gegen Salzburg. Ihr seid mit zwei Remis – einem eher glücklichen gegen Lille und einem sehr unglücklichen gegen Sevilla – in die "Königsklasse" gestartet, jetzt steht Salzburg vor der Tür. Wie sehen eure Erwartungen für dieses Spiel aus?

Pervan: Ich persönlich kenne die Salzburger natürlich sehr gut aus meiner Zeit in Österreich. Salzburg hat sich mittlerweile in ganz Europa nicht nur aufgrund der Talente, die sie immer wieder herausbringen, sondern auch aufgrund der Leistungen international einen sehr großen Namen gemacht. Deshalb muss man keinen Spieler vor dieser Truppe warnen. Das sind hochtalentierte Spieler, eine unglaublich gute und gefestigte Philosophie, die sie schon jahrelang verfolgen – die Mannschaft wird uns in Salzburg alles abverlangen. Das wird ein sehr intensives Spiel, so wie jedes von Salzburg. Aber wir wollen natürlich mithalten und unsere Chancen, die wir bekommen werden, so gut es geht nützen. Das Ziel ist ganz klar, dass wir gewinnen, aber wissen, dass es ganz schwer wird.

LAOLA1: Du hast – in der Aufstiegssaison des LASK 2017/18 – selbst vier Mal gegen Salzburg gespielt und nur eine Niederlage einstecken müssen. Ich nehme an, du verfolgst die österreichische Bundesliga weiterhin: Kann man die Salzburger Mannschaft von damals mit jener von heute vergleichen?

Pervan: Natürlich hat sich von den Namen sehr viel getan, aber die Philosophie ist immer noch die gleiche. Sie praktizieren unglaublich hohes, sehr aggressives Pressing, spielen die ersten Bälle gerne schnell nach vorne oder in die Tiefe, weil sie sehr schnelle Spieler haben. Sie sind 90 Minuten lästig, bohren den Gegner vorne an und lassen dir keine Zeit zum Atmen. Jeder, der Salzburg auch nur ein bisschen verfolgt hat, weiß, wie unangenehm das ist. Wir haben in den letzten zwei Jahren und auch dieses Jahr versucht, genau so aggressiv gegen den Ball zu agieren und wissen natürlich, was das mit dem Gegner macht. Von dem her müssen wir wie gesagt keinen warnen und wissen, was auf uns zukommt.

LAOLA1: Die Salzburger hatten in dieser Saison eigentlich nur mit Mannschaften Probleme, die sich ihnen mit einer stabilen Abwehr entgegenstellten. Auch der VfL Wolfsburg verfügt über eine solche, Mark van Bommel legt viel Wert auf die Defensive. Ist das der einzige Ansatz, mit dem man der Salzburger Mannschaft den Zahn ziehen kann?

Pervan: Das wäre schon mal der richtige Weg, wenn man hinten sehr stabil steht und dann versucht, sich mit Geduld und guten Entscheidungen aus diesen Drucksituationen zu befreien und die Salzburger auch viel laufen lässt. Dann ergeben sich auch einige Räume, die man bespielen kann. Welche genau das sind, werden wir in der Spielvorbereitung vom Trainer aufgezeigt bekommen. Es ist jetzt nicht so, dass man Salzburg nicht schlagen kann, obwohl wir natürlich wissen, dass da sehr viel von uns verlangt wird. Wir werden uns definitiv was einfallen lassen. Das Wichtigste ist, defensiv gut zu stehen und zu versuchen, in den Drucksituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen, um uns daraus zu befreien.

LAOLA1: Kommen wir zu deiner Karriere. Du bist mittlerweile 33 Jahre alt, also in einem super Alter für einen Torhüter, dein Vertrag läuft – solltest du mittlerweile nicht wieder heimlich verlängert haben – im kommenden Sommer aus. Reizt es dich, nochmal irgendwo als Nummer eins anzugreifen? Aktuell gibt es in Wolfsburg an Kapitän Koen Casteels kein Vorbeikommen.

Pervan: Meinen Vertrag habe ich nicht heimlich verlängert, so viel kann ich sagen (schmunzelt). Ich hätte nichts dagegen, noch länger in Wolfsburg zu bleiben, weil ich mich hier einfach sehr wohl fühle. Wenn ich in die letzten drei Jahre zurückblicke, habe ich knapp 30 Pflichtspiele für den VfL bestritten und das ist nicht so wenig für einen zweiten Torhüter.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich das Schönste, wenn man Woche für Woche am Platz steht. Aber ich habe gewusst, auf was ich mich hier einlasse. Man muss auch so ehrlich zu sich selbst sein, dass Koen Casteels zurecht spielt, weil er einfach ein Top-Torhüter ist. Von dem her gilt es einfach, im Training alles abzurufen und zu hoffen, dass ich meine Chance nütze, wenn ich sie bekomme. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen. Die Verantwortlichen hier haben von Tag eins bis heute immer sehr offen und ehrlich mit mir kommuniziert und das wird auch jetzt der Fall sein, so ist das auch von meiner Seite. Ich glaube, dass wir eine optimale Lösung finden werden und wenn nicht, geht das Leben genau so weiter wie bei jedem anderen Sportler auch.

Letztmals hütete Pervan Ende November beim 1:1 gegen Norwegen das ÖFB-Tor
Foto: © GEPA

LAOLA1: Mehr Spielpraxis würde dir auch im ÖFB-Team Vorteile bringen. Du warst in den letzten zwei Jahren eigentlich immer im Nationalteam dabei, Ende letzten Jahres zeitweise sogar die rot-weiß-rote Nummer eins. Jetzt hat es zum zweiten Mal in Folge "nur" für die Abrufliste gereicht, Teamchef Foda begründete das mit der mangelnden Spielpraxis. Wie sieht der Kontakt zwischen dir und dem Teamchef bzw. Torwarttrainer Robert Almer momentan aus?

Pervan: Der Kontakt ist da und ich muss sagen, dass ich den Teamchef verstehe, ich kann seine Entscheidung absolut nachvollziehen. Natürlich glaube ich an mich und denke, dass ich der Mannschaft viel geben kann, wenn ich gebraucht werde. Aber ich verstehe auch, dass man einen Heinz Lindner einberuft, der in Basel sehr gute Leistungen bringt und es sich verdient hat, zurückzukommen. Er hat auch nicht immer den einfachsten Weg gehabt in den letzten Jahren, aber er hat sich zurückgekämpft und ist jetzt verdient im Nationalteam.

Auf der anderen Seite weiß ich, und ich glaube, das tun der Teamchef oder Torwarttrainer auch, dass ich jederzeit bereit bin, Österreich zu helfen, wenn man mich braucht. Natürlich ist die Situation bei mir so, dass ich nicht Woche für Woche spiele. Dafür kann ich aktuell wenig, weil es auf der Torhüterposition nur einen Spieler gibt, der zum Einsatz kommen kann, und der bin leider nicht ich. Nichtsdestotrotz fühle ich mich in Wolfsburg sehr wohl und ich merke, dass ich mich hier weiterentwickle. Es ist natürlich schade, dass ich das nicht Woche für Woche unter Beweis stellen kann, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich hier trotzdem beim richtigen Verein bin und meine Zeit hier noch nicht zu Ende ist. Ich habe mich bis jetzt immer auf mein Gefühl verlassen, bin damit gut gefahren und hoffe, dass es auch jetzt recht behält.

LAOLA1: Beim ÖFB-Team ist nach einer historischen EURO viel schiefgegangen, die Kritik an Franco Foda wird immer lauter. Wie kannst du dir den plötzlichen Leistungsabfall erklären?

Pervan: Nur schwer. Ich habe die letzten Lehrgänge nur aus der Ferne mitverfolgen können. Ich habe mit den Jungs zwar mitgefiebert, weiß aber natürlich nicht, was alles passiert ist. Ich glaube, dass – wie so oft im Fußball – Kleinigkeiten die Stimmung schnell kippen lassen können. Gerade das Israel-Spiel (2:5 aus ÖFB-Sicht, Anm.) war sehr schmerzhaft für die Jungs, weil ich nicht glaube, dass man dieses Spiel verlieren hätte müssen und schon gar nicht in dieser Höhe. Man muss aber schon sagen, dass die Berichterstattung rund ums Nationalteam und die Trainerdiskussion seit dem September-Lehrgang leider sehr negativ ist. Ich glaube, das ist nicht immer so nötig.

Man kann nichts ausschließen. Ich habe immer gesagt, dass ich mich dort wahnsinnig wohlgefühlt habe und, dass ich eines Tages gerne zurückkommen würde.

Pavao Pervan über eine mögliche Rückkehr zum LASK

LAOLA1: Nach Österreich bist du trotz der ausgebliebenen ÖFB-Nominierung während der Länderspielpause dennoch gekommen. Du warst beim Spatenstich der neuen Arena des LASK auf der Gugl dabei. Dich verbindet noch sehr viel mit dem LASK, wo du acht Jahre gespielt hast. Auch bei den Linzern liefen die letzten Wochen und Monate überhaupt nicht mehr nach Wunsch, der Verein scheint seit der Corona-Krise vom Erfolgsweg etwas abgekommen zu sein. Denkst du, das ist nur eine Momentaufnahme, oder ist ein zu großer Anteil an den Erfolgsgaranten – ich denke da etwa an Jürgen Werner oder langjährige Stammkräfte wie Gernot Trauner oder Reinhold Ranftl – mittlerweile abhandengekommen?

Pervan: Es gab auch im Umfeld des LASK sehr viel Unruhe. Das macht sich an den Leistungen der Spieler bemerkbar. Mit Gernot Trauner hat noch dazu ein ganz wichtiger Spieler den Verein verlassen, was natürlich der Mannschaft unglaublich weh tut. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es jetzt wieder ein bisschen ruhiger werden wird und, dass die Jungs definitiv die Qualität haben, ins obere Playoff zu kommen, und dann ist viel möglich. Ich habe natürlich die Spiele gesehen, entweder live oder in Zusammenfassungen, da haben immer wieder Kleinigkeiten das Spiel des LASK kippen lassen. Ich weiß, wie die Leute dort arbeiten, wie eine Philosophie verfolgt wird und, dass man alles dafür tut, wieder zurück in die Spur zu finden. Ich glaube, dass dieser Fleiß auch belohnt wird. Wenn wieder Ruhe ins Umfeld einkehrt, kommen auch die Resultate wieder.

LAOLA1: Du hast nach deinem Wechsel nach Wolfsburg 2018 gesagt, dass du dem "LASK vielleicht später irgendwas von dieser Erfahrung zurückgeben kannst". Käme eine Rückkehr nach Linz für dich in Frage? Vielleicht schon im kommenden Sommer?

Pervan: Man kann nichts ausschließen. Ich habe immer gesagt, dass ich mich dort wahnsinnig wohlgefühlt habe, und dass ich eines Tages gerne zurückkommen würde. Auf der anderen Seite fühle ich mich auch in Wolfsburg sehr wohl – und das ist nicht einfach nur dahergesagt, das merkt jeder, der mit mir zusammenarbeitet. Meine Frau und mein Kind fühlen sich hier sehr wohl, wir kommen sehr gut mit den Leuten im Verein und abseits davon aus. Deshalb kann ich mir genau so gut vorstellen, noch sehr lange hier zu bleiben. Ich bin froh, dass ich das Glück hatte, in meiner Karriere für zwei Vereine zu spielen, wo ich mich so wohl fühle. Dass ich bei beiden Vereinen wirklich gern gesehen werde, ist auch nicht selbstverständlich im heutigen Fußball. Von dem her ist das schon eine gute Position, die ich habe. Ich hoffe, dass ich einfach nur glücklich bin, egal wo es mich hinverschlägt.

LAOLA1: Danke für das Gespräch!

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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