Marco Rose: "Daran müssen wir arbeiten"

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2006, 2007, 2009, 2010, 2014, 2016 und nun auch 2018.

Zum siebenten Mal steht Salzburg in der letzten Qualifikations-Runde der UEFA Champions League.

Mit dem 1:0-Sieg bei Shkendija Tetovo (Spielbericht) wurde nicht nur der Aufstieg fixiert, sondern auch zumindest die Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Europa League gesichert - Einnahmen von zumindest acht Millionen Euro sind damit auch schon fix (Hier nachlesen!).

Freilich will Salzburg beim elften Versuch nun aber erstmals bei den 32 Teams der Königsklasse dabei sein, die letzte Hürde am 21. (a/21 Uhr) bzw. 29. August (h/21 Uhr) heißt Roter Stern Belgrad, der sich bei Spartak Trnava mit 2:1 nach Verlängerung durchsetzte (Spielbericht).

Geht es nach Trainer Marco Rose, wartet auf Salzburg aber noch viel Arbeit, um sich endlich den großen Traum zu erfüllen.

Chancenverwertung und -bekämpfung

"Wir freuen uns natürlich über den Sieg und die nächste Runde, jetzt machen wir weiter. Wir haben aber auch viele Dinge zum Arbeiten, das ist das Schöne", hielt der 41-Jährige, der es als erster deutscher RBS-Trainer ins CL-Playoff schaffte (Roger Schmidt und Peter Zeidler scheiterten jeweils) nach der Partie bei "Puls4" fest.

Der spät fixierte 1:0-Sieg gefiel Rose nur bedingt. "Das Weiterkommen hat gezählt. Sie haben mit Dreierkette gespielt, darauf mussten wir uns einstellen. Wir hätten dann das eine oder andere Tor erzielen können oder müssen. Aber wir haben auch Chancen zugelassen, daran müssen wir arbeiten."

Was die Chancenverwertung betrifft, wird Hannes Wolf mit sich selbst wohl unzufrieden sein. Im Hinspiel vergab der Youngster bereits eine Chance alleine vor dem Tor, dieses Mal traf der 18-Jährige zunächst aus acht Metern das leere Tor nicht, dann scheiterte er alleine vor Zhadov.

Wolf wird aufgemuntert

Rose munterte seinen Schützling nach der Partie auf: "Ich habe ihm gesagt, dass das passieren kann." Besser in diesem Duell als im nächsten, in dem nun der serbische Meister Roter Stern wartet.

"Gratulation an die Mannschaft, wir haben ein Teilziel erreicht. Wir haben jetzt das Playoff, darauf bereiten wir uns gut vor. Man sieht aber, dass es nicht leicht ist, man muss sich alles hart erarbeiten. Wichtig wird sein, dass wir in beiden Spielen am Punkt da sind."

Dass Salzburg zunächst auswärts spielt und dann ein "Finale dahoam" hat, findet Rose "angenehm". Noch viel angenehmer wird es sein, wenn Salzburg es dann endlich auch in die Gruppenphase der Champions League geschafft hat.

Zum siebenten Mal steht nur noch ein Gegner im Weg.


Textquelle: © LAOLA1.at

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