Guardiola gegen alte Liebe Barcelona unter Druck

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Das erste Wiedersehen von Manchester-City-Coach Pep Guardiola mit der alten Liebe FC Barcelona endete mit einem 0:4-Desaster.

Im Rückspiel der CL-Gruppenphase steht der Katalane bereits unter Druck, im Etihad-Stadium könnte man bei einer neuerlichen Niederlage auch hinter Gladbach zurückfallen.

Die Statistik spricht klar gegen die Citizens, denn Barca hat mit 5 Siegen aus 5 Spielen noch eine weiße Weste.

Barcelona kann am 4. Spieltag ebenso wie Arsenal, PSG, Bayern und Atletico schon aufsteigen.

City mit nur einem Punkt aus den letzten zwei Spielen

Die Katalanen gehen auch im "Rückspiel" der Champions-League-Gruppenphase als Favorit in die Partie. Schon ein Punkt würde Lionel Messi und Co. am Dienstag den Aufstieg sichern. Ganz anders die Situation bei den Engländern, die unter Druck stehen.

ManCity hat nur einen Punkt aus den vergangenen beiden Spielen in der "Königsklasse" geholt und mit vier Zählern vor allem Borussia Mönchengladbach (3) im Kampf um das zweite Achtelfinalticket in der Gruppe C im Nacken sitzen.


Guardiolas beste Tore im Barca-Trikot:


Auch deshalb peilen die "Citizens" im Etihad Stadium unbedingt den "historischen" Sieg gegen Barca an, der in den Achtelfinalspielen 2014 und 2015 sowie eben vor zwei Wochen noch nicht gelingen wollte.

Guardiola-Elf auf der Suche nach Selbstvertrauen

Vor Selbstvertrauen strotzt die Truppe von Chefcoach Josep Guardiola jedoch nicht.

"Guardiola ist der beste Trainer der Welt, es ist aber noch zu früh um seine damalige Barcelona-Mannschaft mit der jetzigen City-Mannschaft zu vergleichen. Man muss ihm Zeit geben, weil ich sicher bin, dass er aus City ein großartiges Team machen wird", sagte der mit 34 Jahren nun beim New York City FC spielende Ex-Barca-Stürmer David Villa.

Am Samstag konnte Englands Tabellenführer mit einem 4:0-Ligaerfolg bei West Bromwich Albion immerhin eine Negativserie von sechs Pflichtspielen ohne Sieg, eine neue Erfahrung für den erfolgsverwöhnten Guardiola, beenden.

Ilkay Gündogan und Sergio Aguero trafen dabei doppelt.

Hoffnungen auf Aguero bzw. "MSN"

Aguero soll nun auch am Dienstag gegen Guardiolas Ex-Club den Unterschied ausmachen, nachdem er in Barcelona nur elf Minuten lang zum Einsatz gekommen war.

"Aguero ist ein spezieller Spieler, einer der Besten. Wir wissen, wie wichtig er für uns ist, wenn er seine Klasse ausspielt", setzt Guardiola große Hoffnungen in den 28-jährigen Argentinier. 13 Tore in 13 Pflichtspielen gelangen ihm diese Saison bereits. Weitere sollen auch deshalb dazu kommen, da die Gäste personell geschwächt sind. Gerard Pique, Jordi Alba, Aleix Vidal, Andres Iniesta und Jeremy Mathieu sind nicht dabei.

An vorderster Front haben die Katalanen aber mit Lionel Messi, Neymar und Luis Suarez das Beste vom Besten zur Verfügung. Messi geigte im Hinspiel mit einem Triplepack groß auf. Barcas Bilanz von 13:1-Toren im laufenden Bewerb ist imposant.

Auch sonst lief es für den spanischen Ligazweiten zuletzt mit vier Pflichtspielsiegen in Folge, darunter ein 1:0 gegen Granada am Samstag, nach Wunsch. Im Parallelspiel will Gladbach auch im Heimspiel gegen Celtic Glasgow (1) nichts anbrennen lassen, nach dem Auswärts-2:0 einen weiteren Sieg nachlegen.

Bayern will Atletico noch abfangen

Bayern München hat im Aufstiegsrennen deutlich bessere Karten. Deutschlands Meister ist aber in der Gruppe D drei Zähler hinter dem makellosen Atletico Madrid nur die Nummer zwei.

Beide Teams könnten am Dienstag weiterkommen. Atletico ist mit einem Heimsieg gegen Rostow (1) fix durch, die Bayern bei einem Auswärtssieg bei PSV Eindhoven (1) nur dann, wenn die Russen in Spanien keinen Sensationserfolg feiern.

"Wir wollen dranbleiben an Atletico, so dass wir am Ende noch die Möglichkeit haben, Gruppenerster zu werden", gab Bayern-Kapitän Philipp Lahm die Marschroute vor.

Das "Hinspiel" gegen Arjen Robbens Ex-Club PSV gewannen David Alaba und Co. 4:1.

Arsenal und PSG vor dem Aufstieg

Auch in der Gruppe A scheinen sich die Favoriten durchzusetzen.

Die ungeschlagenen Arsenal (bei Ludogorez Rasgrad) und Paris St. Germain (beim FC Basel) wären etwa schon durch, wenn beide Partien Unentschieden ausgehen.

Für Basel ist es also im St. Jakob-Park ein Spiel der letzten Chance. Ob Marc Janko von Beginn an ran darf, ist fraglich, beim 2:0 des überlegenen Schweizer Leaders gegen Grasshoppers Zürich wurde der ÖFB-Teamstürmer erst in der 81. Minute eingewechselt.

Achten muss der Schweizer Serienmeister vor allem auf Edinson Cavani, der den Abgang von Zlatan Ibrahimovic mit 14 Toren in 13 Pflichtspielen bisher vergessen macht.

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