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Ingolitsch trotz Aus mit Lobeshymnen: "Da geht mir das Herz auf"

Der Sturm-Coach zeigt sich trotz des Ausscheidens gegen den türkischen Vizemeister zufrieden und überhäuft sein Team mit viel Lob.

Ingolitsch trotz Aus mit Lobeshymnen: "Da geht mir das Herz auf" Foto: © IMAGO / Branislav Racko

Nichts wurde es mit der erhofften Teilnahme an der Ligaphase in der UEFA Champions League!

Vor eigenem Publikum zeigte der SK Sturm Graz gegen Fenerbahce Istanbul eine kämpferisch tadellose Leistung, bot dem türkischen Vizemeister lange die Stirn und musste sich am Ende dennoch knapp mit 0:1 geschlagen geben.

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Am Ende überwiegt der Stolz

"Es tut weh. Wir wussten, dass die Chancen vor dem Spiel nicht mehr allzu groß waren. Aber wir haben unser Bestes gegeben und an die Chance geglaubt. Jeder Spieler ist an seine Grenzen gegangen. Deswegen bin ich unfassbar stolz", so Cheftrainer Fabio Ingolitsch nach Schlusspfiff.

Sturm war über weite Strecken die bessere Mannschaft, einzig im letzten Drittel und beim Abschluss fehlte die Präzision. Fenerbahce hingegen präsentierte sich wie schon beim 2:0 im Hinspiel eiskalt.

Alt vs. Jung

Alt vs. Jung
Am Ende war der Gegner doch zu stark.
Foto: ©GEPA

Die Entscheidung fiel letztlich in Minute 65 nach einem Foulspiel von Startelfdebütant Petar Petrovic im Strafraum. Anderson Talisca verwertete den Strafstoß zum Siegtor.

"Natürlich hat Fener das richtig abgewichst gemacht. Sie haben auch mit einem Altersdurchschnitt von 30 Jahren begonnen - gespickt mit Weltmeistern und Champions-League-Siegern. Und wir haben mit 21 Jahren im Schnitt gespielt - mit einer Boyband, mit einer jungen, hungrigen Truppe", merkte Ingolitsch an.

Als Kritik war das jedoch nicht gemeint. Im Gegenteil: "Ich habe heute aber nicht viel Unterschied zwischen den Mannschaften gesehen. Am Ende des Tages war es ein 50/50-Duell."

Doch auch wenn der Traum von der Königsklasse an diesem Dienstagabend geplatzt ist, geht es in der Ligaphase der UEFA Europa League weiter.

Bleibt das Team so zusammen?

Gegenüber dem "ORF" streute Ingolitsch seinem Team nochmal Rosen: "Da geht mir das Herz auf, wenn ich dann sehe, wie die Jungs alles auf dem Platz lassen. Der eine oder andere wird auch nicht mehr lange da sein, wenn er so weitermacht."

Bis zum 3. September ist das Transferfenster in Österreich noch geöffnet. Ob sich bis dahin noch etwas ändert, ist unklar. Doch daran denkt Ingolitsch nicht. "Ich habe keine Angst. Am Ende des Tages ist es mein Job und den mache ich gern."

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