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NEWS
Fenerbahce zu stark! Sturms Traum von der Königsklasse geplatzt
Die Grazer zeigen zwar keine schlechte Leistung, am Ende ist der Aufstieg der Türken dennoch nie ernsthaft in Gefahr.
Sturm Graz muss den Traum von der Königsklasse begraben, die Steirer verlieren im Rückspiel der dritten Runde der Champions League gegen Fenerbahce Istanbul 0:1, das reicht nach dem 0:2 im Hinspiel nicht für den Aufstieg.
In der Anfangsphase ist die Partie vor einer hervorragenden Kulisse ausgeglichen, die erste gute Chance hat aber Fenerbahce. Marco Asensio legt stark für Talisca auf, Sturm-Torhüter Daniil Khudyakov kriegt aber seine Finger noch hin und bewahrt die Hausherren vor einem frühen Rückstand.
Danach haben die Türken das Spiel im Griff, allerdings ohne im Angriff Eile zu haben. Nach 25 Minuten hat der Verein aus Istanbul dennoch wieder eine Topmöglichkeit auf die Führung, wieder braucht es eine starke Parade von Khudyakov, der einen Abschluss von Kerem Aktürkoglu hält.
Sturm wird besser, aber nicht zwingend
In der Folge werden die Grazer aber besser, zunächst köpft Seedy Jatta am langen Eck drüber, dann schießt Axel Kayombo am Tor vorbei. Sturm hat zudem einige Freistöße aus guter Position, strahlt dabei aber viel zu wenig Gefahr aus.
Wenige Minuten vor der Pause hat auch Kapitän Jon Gorenc-Stankovic per Kopf noch eine Möglichkeit, er kriegt bei seinem Kopfball aber nicht genug Druck hinter den Ball.
In der zweiten Hälfte macht Sturm zunächst dort weiter, wo man vor der Pause aufgehört hat, Brown bewahrt die Türken mit einer aufmerksamen Rettungstat vor einem Rückstand, Kayombo kommt an eine Flanke von Arjan Malic knapp nicht hin.
Elfmeter sorgt für Entscheidung
Im Anschluss ist Fenerbahce aber wieder souverän, Talisca schießt nach einer Stunde drüber. Wenige Minuten später ist der brasilianische Stürmer wieder im Fokus, er wird von Petar Petrovic im Strafraum gelegt, den fälligen Elfmeter verwandelt er selbst, indem er Khudyakov ins rechte Eck verlädt und dann sicher ins linke Eck schießt (66.).
Es folgt eine Phase mit vielen Wechseln und wenig Spielfluss, eine Viertelstunde vor Schluss hat der eingewechselte Belmin Beganovic eine gute Möglichkeit auf den Ausgleich, Fener-Tormann Mert Günok kann sich auszeichnen.
Das war es dann allerdings mit den Offensivmöglichkeiten der Steirer, stattdessen hat Aktürkoglu im Konter das 2:0 am Fuß, aber der an diesem Tag beste Akteur bei Sturm bewahrt die Hausherren vor einer noch höheren Niederlage.
Am Ende ist es ein über beide Spiele betrachtet verdientes Weiterkommen von Fenerbahce, das nun in der letzten Quali-Runde auf den Sieger des Duells zwischen Sparta Prag und Olympique Lyon trifft. Sturm dagegen ist fix für die Europa League qualifiziert.