So reagiert Rapid auf das Sparta-Los

So reagiert Rapid auf das Sparta-Los Foto: © GEPA
 

Zwei gute Spiele werden notwendig sein, um den Aufstieg in die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation zu schaffen. Darüber sind sich Rapids Geschäftsführer Sport Zoran Barisic und Verteidiger Christopher Dibon einig.

Die Hütteldorfer bekommen es in der zweiten Quali-Runde für die "Königsklasse" mit dem tschechischen Vizemeister Sparta Prag zu tun.

"Sparta Prag ist ein Verein mit viel Tradition und zudem ein Dauergast auf europäischer Bühne. In der vergangenen Europa-League-Saison haben sie große Spiele gezeigt, darunter auch zwei deutliche Siege über Celtic Glasgow eingefahren", so Barisic, der die Stärken des kommenden Gegners hervorstreicht.

"Nicht unbedingt in Favoritenrolle"

"Sparta Prag ist eine sehr starke Mannschaft, gespickt mit vielen guten Einzelspielern. Wir freuen uns auf die zwei Duelle, dennoch sehe ich uns nicht unbedingt in der Favoritenrolle. Allen ist klar, dass wir zwei sehr gute Spiele benötigen, um in die nächste Runde einzuziehen", wird Barisic in einer Pressemitteilung des österreichischen Vizemeisters zitiert.

Aktuelle Vergleichswerte sind jedenfalls nicht vorhanden. Die letzten Pflichtspiele zwischen Rapid und Sparta Prag datieren aus dem Jahr 1981. Davor kam es 1927 und 1930 jeweils im Finale des Mitropacups zu Duellen.

Während Rapid keinen EURO-Fahrer stellt, kommt Sparta Prag auf zwei Teilnehmer am Kontinentalturnier. Ondřej Čelůstka und das 18-jährige Supertalent Adam Hložek repräsentieren Tschechien bei der Europameisterschaft.

"Ähnlicher Traditionsverein wie wir es sind"

Christopher Dibon, der designierte Rapid-Kapitän nach dem Abgang von Dejan Ljubicic, wusste schon vor der Auslosung, dass ein kniffliger Gegner auf die Grün-Weißen warten würde.

"Wir haben schon vor der Auslosung gewusst, dass es nur schwierige Gegner gibt. Sparta Prag ist ein ähnlicher Traditionsverein wie wir es sind. Zudem sind sie eine sehr gestandene Mannschaft", sagt Dibon. Für einen Aufstieg der Hütteldorfer müssten diese alles in die Waagschale werfen.

"In zwei Spielen ist alles möglich, wir werden auf jeden Fall in beiden Begegnungen unser Leistungsmaximum abrufen müssen, um die Hürde zu überstehen. Das ist aber auch unser Ziel", so der 30-Jährige.

Fans, die aufgrund der geringen Distanz zwischen Wien und Prag die Chance auf einen Auswärtstrip wittern, werden enttäuscht: Gemäß UEFA-Regularien sibd in den Qualifikations- und Playoff-Spielen in allen UEFA-Bewerben keine Gästefans erlaubt.

Rapid wird das Hinspiel am 20. bzw 21. Juli im Weststadion bestreiten. Das Rückspiel steigt am 27. bzw. 28. Juli in Prag.

SPARTA PRAG:

Steckbrief:

Offizieller Name: Athletic Club Sparta Praha Fotbal

Gegründet: 16. November 1893

Vereinsfarben: Blau-Gelb-Rot

Stadion: Generali Česká pojišťovna Arena (18.887 Plätze)

Präsident: Daniel Křetínský

Erfolge: 36x tschechischer Meister, 15x tschechischer Pokalsieger, 3x Mitropa-Cup-Sieger

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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