UCL in Klagenfurt? Stadt Graz droht Sturm

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Der Plan des SK Sturm, im Falle einer Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Champions League die Heimspiele in Klagenfurt auszutragen, schmeckt der Stadt Graz gar nicht.

Bürgermeister Siegfried Nagl droht dem Verein in der "Kleinen Zeitung": "Wenn Sturm in die Champions League kommt und in Klagenfurt spielt, gibt es keinen Stadionumbau in Graz! Wir investieren viele Millionen in die Merkur-Arena, damit Sturm international gut dasteht. Diese Idee ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich für Sturm engagieren. Ich bin wirklich sehr verärgert und erwarte, dass diese Pläne umgehend zurückgenommen werden."

Ein Beispiel des erbosten Stadtchefs: "Wenn der NK Maribor seine Spiele in den letzten Jahren in der Gruppenphase nicht in Marburg gespielt hätte, hätten die Fans den Vorstand aus der Stadt gejagt!"

Die Arena in Graz-Liebenau befindet sich im Besitz der Stadt. Sturm musste sich lange in Geduld üben, bis sich die Politik bereit erklärt hat, Geld für dringend benötigte Stadion-Adaptionen freizugeben.

In Klagenfurt, wo der SK Sturm im Mai den Cupsieg gefeiert hat, könnten doppelt so viele Sturm-Fans ihre Mannschaft in der Königsklasse anfeuern wie im Grazer Stadion.

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