Das Powerranking der Champions League

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Endlich ist es wieder soweit!

Ab Dienstag versüsst uns die UEFA Champions League wieder die Dienstage und Mittwoche mit den besten 32 Teams Europas.

Real Madrid konnte vergangene Saison den Fluch des Titelverteidigers besiegen und zählt auch heuer wieder zu den Favoriten. Doch die Herausforderer liegen auf der Lauer.

Wer hat in der Saison 2017/18 die besten Chancen auf den Titel? Wie stark sind die Teams wirklich?

LAOLA1 hat das Powerranking aller Teilnehmer der UEFA Champions League:

1. Real Madrid

Spanischer Meister, geglückte Champions-League-Titelverteidigung, dazu noch im Sommer UEFA Supercup und spanischen Supercup nachgelegt. Trotz mässigem Liga-Start führt der Weg zum Titel über Real Madrid, das mit Kontinuität und keinen neuen Millionen-Stars punktet.

2. FC Barcelona

Neymar verloren, dafür Dembele gewonnen. Der Stachel nach der letzten Saison mit "nur" dem Copa-Sieg sitzt tief. Der Saisonstart verlief verheißungsvoll, deshalb ist Barca auch heuer wieder ein klarer Kandidat auf den Titel.

3. Juventus Turin

Juventus hat in der letzten Saison viele Kritiker Lügen gestraft und nur haarscharf im Endspiel den Titel verpasst. In der Serie A führt man schon wieder und strebt den siebenten Meistertitel en suite an. Und auch in der CL ist ihnen der große Coup zuzutrauen.

4. Bayern München

Der FC Bayern München galt in den letzten Jahren immer zu den Titelfavoriten, enttäuschte aber. Zum Saisonstart herrscht einige Unruhe, auch der Liga-Start verlief nicht optimal. Trotzdem haben die Bayern die Qualität, um auch in der CL anzugreifen.

5. Paris St. Germain

Spieler wie Neymar und Mbappe sind noch keine Garantie für einen Champions-League-Titel. Dass die Franzosen dieses Jahr den Ligue-1-Titel holen, ist so gut wie sicher, ob sie in der Königsklasse weiter als zuletzt (Achtelfinale) kommen, wird mit Spannung erwartet.


VIDEO: Kann PSG schon bald die Champions League gewinnen?

(Ranking wird unter dem Video fortgesetzt)


6. Manchester United

Die "Red Devils" sind heiß. Wieder wurden Millionen, etwa für Lukaku, investiert und der Europa-League-Titel reicht Jose Mourinho in seiner Sammlung nicht. Die Liga führt United nach vier Spieltagen an und hat gezeigt, dass es noch stärker ist als im letzten Jahr.

7. Manchester City

Wann kommt die Zeit von Man City? Fragen sich viele seit Jahren. Die Transfer-Millionen haben zumindest europäisch noch nicht diesen Ertrag erbracht, den sich die Citizens wünschen. Zu den Favoriten zählen sie allemal, in der Liga, starteten sie ebenfalls gut.

8. Atletico Madrid

Zwei Mal Europa-League-Sieger, zwei Mal Champions-League-Finalist in den letzten 7 Jahren - Atletico ist, wenn es drauf ankommt, immer auf den Punkt da. Die Verlängerung von Diego Simeone spricht dafür, dass er mit Atletico auch in der Königsklasse noch viel vor hat.

9. FC Chelsea

Der englische Meister hat im Sommer mit Morata und Co. aufgerüstet und ist nach der Auftaktniederlage gut in der Saison angekommen. Die Klubs aus Manchester sind ihnen jedoch voraus und werden wohl auch international besser abschneiden heuer.

10. FC Liverpool

Das Team von Jürgen Klopp hatte im Playoff mit Hoffenheim keine Mühe, die Tendenz zeigt nach oben. Doch zum Saisonstart in der Premier League zeigte sich zuletzt auch beim 0:5 gegen Man City, dass ein Angriff auf einen Titel wohl erneut zu früh kommt.

11. Borussia Dortmund

Der BVB hat mit dem DFB-Pokal-Sieg ein Ausrufezeichen gesetzt und auch den Umstieg auf Neo-Trainer Peter Bosz gut weggesteckt. Nach drei Runden führt man die deutsche Bundesliga an, konnte bisher auch den Dembele-Abgang auffangen. Das Viertelfinale wie letztes Jahr ist drin.

12. SSC Napoli

Neapel steht für Kontinuität und spielte die letzten Jahre in der Serie A immer vorne mit. Auch international gaben die Neapolitaner meist eine gute Figur ab. Letztes Jahr scheiterte man im Achtelfinale an Real Madrid. In der Liga ist derzeit nur Juve besser.


13. RB Leipzig

Leipzig hat sich mit einer grandiosen Debüt-Saison in der dt. Bundesliga die Premiere in der Champions League verdient. Es fehlt die internationale Erfahrung als Verein, die Spieler bringen jedoch genug Qualität und Routine mit, um unter Ralph Hasenhüttl auch hier Erfolgserlebnisse zu feiern.

14. AS Monaco

Mbappe, Mendy, Silva, Bakayoko und Co. weg, Balde, Tielemans, Kongolo und Jovetic da. Die Franzosen haben Top-Spieler verloren, haben dies aber auch in der Vergangenheit gut weggesteckt. In der Ligue 1 kassierte man erst eine Niederlage in 5 Spielen und kam letztes Jahr sensationell bis ins CL-Semfinale (0:2/1:2 gegen Juventus).

15. Tottenham

Die Spurs sind ohne Kevin Wimmer mit zwei Siegen, einem Remis und einer Niederlage in die Premier League gestartet. International scheiterte man letzte Saison bereits in der CL-Gruppenphase und nach dem Umstieg war schon im Sechzehntelfinale der Europa League Schluss. Verbesserung mit Sicherheit möglich.

16. FC Sevilla

Europa-League-Rekordsieger FC Sevilla überstand letzte Saison die CL-Gruppenphase und musste sich im Achtelfinale Leicester geschlagen geben. Die beiden Jahre davor war in der Gruppe Endstation, dafür holte man den EL-Titel. FC Sevilla darf man international nie unterschätzen. In der Liga sind die Andalusier auch noch ungeschlagen (7 Punkte).

17. AS Roma

Die Römer scheiterten letztes Jahr in der CL-Quali und mussten sich mit der Austria in der EL-Gruppe begnügen. Im Achtelfinale wurden die Italiener von Lyon gestoppt. Mit Salah und Rüdiger hat man Kapazunder verloren, der Start in die Serie A missglückte mit nur drei Punkten aus zwei Spielen - erste Saison ohne Francesco Totti.

18. Benfica Lissabon

Benfica ist immer dabei, auf einen Titel wartet man bekanntlich aufgrund des Guttmann-Fluchs seit 1963 (7 Final-Niederlagen im Europacup). Der Doublesieger scheiterte letzte Saison im Achtelfinale und musste mit Ederson (Man City), Semedo (Barcelona) und Lindelöf (Man United) fast die ganze Abwehr abgeben.

19. Shakhtar Donetsk

Wieder Doublesieger, jetzt auch wieder zurück in der CL, letztes Jahr war es nur die Europa League. Shakhtar hält seit Jahren die ausländischen Stars wie Taison, Fred oder Marlos und war immer wieder für Überraschungen gut. Die Heimstätte wurde von Lwiw nach Charkiw verlegt, das eigentliche Heimstadion im Kriegsgebiet ist zerstört.


20. FC Porto

Der FC Porto ist von den Glanzzeiten weit entfernt und in Portugal längst hinter Serienmeister Benfica zurückgefallen. Immer wieder werden die besten Spieler verkauft, wie Andre Silva zum AC Milan oder Kapitän Ruben Neves an Wolverhampton. Unter Neo-Coach Sergio Conceicao und mit Iker Casillas soll aber der Anschluss wieder gelingen.

21. Besiktas

Der türkische Meister ist in der Liga top, international war letztes Jahr wie so oft in der CL-Gruppenphase Schluss, in der Europa League kam man immerhin ins Viertelfinale gegen Lyon. Was zuversichtlich stimmt: Mit Pepe, Negredo und Co. landen immer mehr Stars in Istanbul. Ob das einen Höhenflug auslöst?

22. Sporting Lissabon

Sporting will den ersten Meistertitel seit 2002, lebt von der eigenen Jugend und rüstete dieses Jahr mit Mathieu von Barcelona und Coentrao von Real auf. dazu hat man mit Bas Dost einen wahrer Goalgetter in der Mannschaft. Trotzdem ist der Jugend-Klub von Cristiano Ronaldo stets im Schatten von Benfica und Porto.

23. Celtic FC

Die schottische Liga ist nicht mehr die größte Herausforderung, sechs Mal in Folge wurde Celtic Meister. Die Schotten haben international einen schweren Stand und kamen seit 2007 nur zwei Mal ins Achtelfinale. Letztes Jahr schieden sie als siegloser Gruppenletzter auf. Besser macht Celtic aber Riesentalent Moussa Dembele.

24. Feyenoord Rotterdam

Als Feyenoord in der Saison 2002/03 zuletzt in eine CL-Gruppe startete war der Klub regierender UEFA-Cup-Sieger, nun haben die Rotterdamer nach 18 Jahren wieder den Titel in der Eredivisie geholt und sind mit vier Siegen in vier Spielen in die neue Saison gestartet. Gegen ManCity, Neapel und Shakthar Donetsk ist Feyenoord zuzutrauen, eine gute Rolle zu spielen.

25. FC Basel

Der Schweizer Serienmeister verabschiedete sich 2016/17 sang- und klanglos mit zwei Punkten aus der CL-Gruppe A. Die Vorzeichen für die neue Saison sind angesichts des Saisonstarts in der Super League nicht unbedingt besser. Basel wartet seit drei Spielen auf einen Sieg und verlor zuletzt gegen Schlusslicht Lausanne mit 1:2, noch dazu wartet gleich zum Auftakt der schwere Gang zu Manchester United.

26. Olympiakos Piräus

Nach einem Jahr Pause kehrt Olympiakos in die CL zurück. 2015 holten sich die Griechen mit drei Siegen (u.a. bei Arsenal) Platz drei, schieden dann aber im Sechzehntelfinale der Europa League gegen Anderlecht aus. Erneut in Europa zu überwintern wird gegen den FC Barcelona, Juventus und Sporting keine leichte Aufgabe.


27. ZSKA Moskau

ZSKA geht in die fünfte CL-Gruppenphase in Folge, für so manchen großen Klub waren die Moskauer schon ein schwieriger Gegner. 2014 siegte der Klub bei ManCity mit 2:1, 2015 trotzte man ManUnited zuhause ein 1:1 ab und in der Vorsaison ließen Monaco (1:1) und Leverkusen (1:1) Punkte in Russland liegen. Die Gruppenphase überstand ZSKA in diesen Jahren nie, diesmal wäre es gegen Manchester United, Basel und Benfica ebenfalls eine Überraschung.

28. RSC Anderlecht

Der RSC Anderlecht war eine der positiven Erscheinungen der letzten Europa-League-Saison. Erst gegen den späteren Sieger Manchester United schied das Team von Rene Weiler in der Verlängerung aus. Gegen Bayern, Paris und Celtic werden sich die Belgier wohl den dritten Platz mit dem Schotten ausmachen.

29. Spartak Moskau

Nach 16 Jahren holte sich Spartak erstmals wieder die russische Meisterschaft und darf damit direkt in die Gruppenphase. 2012 trat Spartak zuletzt in der Königsklasse auf und holte gegen Benfica zumindest einen Sieg, schied aber aus. Mit nur drei Siegen aus zehn Spielen kann der Liga-Start als durchwachsen bezeichnet werden.

30. APOEL Nikosia

APOEL absolvierte am Wochenende erst sein erstes Liga-Spiel (4:1 gegen Nea Salamis), die Gruppe mit Real Madrid, Tottenham und Borussia Dortmund ist an Attraktivität kaum zu überbieten. Nach zwei Saisonen in der Europa League (16/17: Achtelfinale, 15/16: Gruppenphase) wäre angesichts dieser Gegner jeder Punkt überraschend.

31. FK Qarabag

Die Azeris sind erstmals in der Königsklasse vertreten, waren aber in den vergangenen Jahren Stammgast in der Europa League - mit mäßigem Erfolg. Die Gruppenphase überstand der Klub kein einziges Mal. Zumindest das Selbstvertrauen stimmt nach drei Siegen zum Liga-Auftakt. Mit Chelsea, Atletico und AS Roma erwischte man eine der schwersten Gruppen.

32. NK Maribor

Der Klub von Ex-Sturm-Trainer Darko Milanic startete mit vier Siegen in die slowenische Liga, zuletzt schoss man aber in zwei Spielen kein Tor (jeweils 0:0). 2014 holte Maribor beim letzten CL-Auftritt in gegen Chelsea, Schalke und Sporting immerhin drei Punkte. Das wäre auch diesmal gegen Liverpool, Sevilla und Spartak Moskau ein Erfolg.

Wer gewinnt die Champions League 2017/18?


Textquelle: © LAOLA1.at

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