LASK bleibt zweites Tor verwehrt
Die Fans in der Raiffeisen Arena bekamen von Beginn weg etwas geboten. Erst kombinierte sich der LASK kaum bedrängt durch die Tiroler Abwehr, nach einem Zulj-Fersler legte Thomas Goiginger im Strafraum quer auf Nakamura, der in der 3. Minute aus kurzer Distanz einnetzte.
Doch schon knapp drei Minuten später zeigten sich auch die Linzer hinten offen. Ein schnörkelloser Vorstoß auf der rechten Seite mündete in einem Rinaldi-Zuspiel, das Prelec direkt ins gegnerische Tor beförderte.
Die Hintermannschaft der Gäste war danach noch bei weiteren Gelegenheiten indisponiert. Nakamura (12.), Efthymios Koulouris und Peter Michorl (beide 19.) hatten das 2:1 für den LASK auf den Füßen, es fehlte jedoch jeweils die Präzision.
WSG dreht Spiel vor dem Pausenpfiff
Ein Goiginger-Schuss (34.) landete in den Armen von Ferdinand Oswald. Überraschend schlug es vor der Pause aber auf der anderen Seite ein - und das doppelt: Zunächst warf Prelec warf seinen linken Fuß rechtzeitig in die scharfe Hereingabe von Kofi Schulz, danach setzte Rinaldi nach Müller-Vorlage einen Kopfball perfekt. Erstmals lag der LASK in dieser Bundeliga-Saison zur Pause hinten.
Den aggressiv verteidigenden Tirolern gelang es in der zweiten Hälfte über die meiste Zeit gut, die Athletiker vom Tor wegzuhalten. Vorne ging die Prelec-Show munter weiter: Volley verwertete der 21-Jährige eine Sulzbacher-Flanke, und auch sonst war die Nummer 9 ein ständiger Unruheherd.
Auch nach seinem Austausch in der 78. Minute war die Silberberger-Elf bestimmend und ließ nichts mehr anbrennen. Beim LASK werden die Defensivleistung und der Abfall in der zweiten Hälfte in der Länderspielpause wohl gründlich analysiert werden.