Admira dreht Spiel bei Rapid

 

Rapid Wien muss am 7. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga eine 1:2-Niederlage zuhause gegen Admira Wacker einstecken.

Die Hütteldorfer übernehmen mit Fortdauer der ersten Halbzeit die Kontrolle über das Spiel, Marco Grüll hämmert den Ball aus der Distanz aber nur an die Stange.

Kurz vor der Pause hat Rapid dann Glück, als ein direkter Einwurf von Stephan Zwierschitz ins Tor keine Anerkennung findet. Nur wenige Minuten später gehen die Hausherren aber in Führung. Srdjan Grahovac stellt durch einen traumhaft verwandelten Freistoß auf 1:0 (45.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zieht die Admira allerdings ebenfalls per Freistoß nach - Roman Kerschbaum versenkt die Kugel herrlich per Unterkante der Latte im Tor (51.).

Die Hausherren in Grün-Weiß finden daraufhin zwar wieder mehr Spielanteile vor, unter anderem landet ein Kopfball von Marco Grüll an der Latte, allerdings hat die Admira das glücklichere Ende auf ihrer Seite - Stephan Zwierschitz drückt den Ball nach einer Ecke über die Linie. Der Treffer zählt aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition zunächst nicht, der VAR erkennt das Tor letztlich aber doch an (86.).

Rapid liegt aktuell mit acht Punkten auf dem vierten Platz. Die Admira hält ebenfalls bei acht Zählern, was Rang sechs bedeutet.

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Traum-Freistoß bringt Rapid in Führung

Nach dem 1:1 im Wiener Derby bei der Austria und anschließender Länderspielpause kehrte Stammgoalie Richard Strebinger ins Rapid-Tor zurück. Thorsten Schick verteidigte rechts anstelle des kranken Filip Stojkovic. Wie der etatmäßige Rechtsverteidiger fehlte auch der am Fuß verletzte Robert Ljubicic, der durch Dejan Petrovic ersetzt wurde. Bei der Admira gab es im Vergleich zum 1:1 gegen Sturm Graz nur eine Änderung, Sebastian Bauer begann in der Innenverteidigung für Matthias Ostrzolek.

Die Wiener hatten vor 16.600 Zuschauern erwartungsgemäß mehr vom Spiel, hatten allerdings gegen die aggressiven und laufstarken Südstädter Probleme. Wenn es gefährlich wurde, dann meist aus Standardsituationen oder durch Weitschüsse, wie jenem von Marco Grüll, bei dem die Innenstange für die Gäste rettete (18.)

. Drei Minuten später setzte Ercan Kara einen Kopfball daneben. Die Admiraner standen nicht nur hinten drinnen und wurden selbst in der ersten halben Stunde auch zweimal gefährlich. Ein Mustapha-Kopfball ging drüber (17.), zudem konnte Strebinger einen Lukacevic-Schuss zur Ecke abwehren (29.).

VAR hievt Admira zu drei Punkten

Ein Geniestreich von Grahovac sorgte unmittelbar vor dem Pausenpfiff doch noch für kollektiven Hütteldorfer Jubel. Der 28-jährige Bosnier traf aus 18 Metern über die Mauer und via Lattenunterkante ins Eck. Die Admiraner steckten den Rückschlag gut weg, gleich nach Wiederbeginn hatte der Ex-Rapidler Dominik Starkl zwei gute Aktionen. Zuerst setzte er den Ball drüber (47.), dann holte er rund 20 Meter vor dem Tor einen Freistoß heraus. Kerschbaum nahm sich an Grahovac ein Beispiel und beförderte das Leder in ähnlicher Art ins Gehäuse.

Die Spannung blieb dadurch voll erhalten, auch wenn die Gäste durchaus weiter mutig auftraten, war Rapid vorerst näher dran am Sieg. Ein Grüll-Kopfball landete an der Latte (56.), Kara kam aus schwierigem Winkel nach Schick-Flanke nicht richtig zum Abschluss (71.). Auch Schick verfehlte das Tor (81.). Die Admiraner waren hingegen Meister der Effizienz. Nach einem Corner und Ganda-Schuss wurde der Ball von Maximilian Ullmann zu Zwierschitz abgelenkt, der aus kürzester Distanz vollendete. Der Treffer wurde nach langem VAR-Studium zurecht anerkannt.

Damit machte er Herzog nachträglich das schönste Geburtstagsgeschenk, der behielt im Trainer-Duell zweier Mitglieder von Rapids Jahrhundertteam überraschend die Oberhand. Nach dem 1:1 gegen Sturm punktete man neuerlich gegen einen höher eingeschätzten Gegner und beendete eine Serie von vier sieglosen Spielen. Gegen Rapid war es der erste Erfolg nach neun Niederlagen. Für Rapid gab es von den Rängen bei der Verabschiedung Pfiffe.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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