Rapid stoppt Hartberger Erfolgslauf

 

Der SK Rapid Wien feiert am 21. Spieltag der österreichischen Bundesliga einen deutlichen 4:0-Heimsieg gegen den TSV Hartberg.

Die Gäste starten zwar gut in die Partie, die beste Chance der Anfangsphase lässt jedoch Taxiarchis Fountas, der den Ball aus spitzem Winkel an die Stange lupft, liegen. Nach einer halben Stunde macht es dann Ercan Kara besser, umkurvt Rene Swete und schiebt zur Rapid-Führung ein (34.).

Die Hütteldorfer können in der zweiten Halbzeit sofort nachlegen. Wieder ist es Ercan Kara, der Rene Swete nach etwas Ballglück bezwingt (49.). Hartberg spielt zwar weiterhin gut mit, kommt auch zu Chancen, verliert nach weiteren Treffern von Christoph Knasmüllner (69.) und Deni Alar (88.) aber doch recht deutlich.

Für den TSV Hartberg bedeutet die Pleite nicht nur das Ende der Serie von fünf Spielen ohne Niederlage in Serie, sondern auch einen Rückschlag im Kampf um die Top-6. Die Oststeirer liegen nur mehr auf Platz sieben (28 Pkt.). Rapid bleibt weiter auf Rang zwei (44 Pkt.), fünf Zähler hinter Salzburg.

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Hütteldorfer ziehen dank Kara davon

Die erste Torszene ging auf das Konto von Rapid - Taxiarchis Fountas prüfte Hartberg-Goalie Rene Swete mit einem relativ harmlosen Schuss (5.). In der 14. Minute wäre Swete bei einem Lupfer des Griechen aus spitzem Winkel machtlos gewesen, der Ball sprang aber von der Innenstange wieder ins Feld. Zwölf Minuten später war Swete bei einem Schuss von Maximilian Ullmann aufs kurze Eck zur Stelle.

In der 34. Minute musste der Hartberger Schlussmann das Kunstleder erstmals aus dem Netz fischen. Nach Idealpass von Filip Stojkovic umkurvte Kara den Keeper und schob zum 1:0 ein.

Drei Minuten später bewahrte Richard Strebinger Rapid vor dem Ausgleich, der Tormann lenkte einen Schuss von Rajko Rep über die Latte. Der Slowene dürfte sich allerdings davor den Ball mit der Hand mitgenommen haben. Bereits in der 13. Minute hatte Strebinger außerhalb des Sechzehners in extremis vor Rep geklärt, der anschließende Heber von Sascha Horvath verfehlte klar das Ziel.

Rapid baut Führung trotz Gegenwehr weiter aus

Die Vorentscheidung folgte bald nach dem Seitenwechsel. Kara kam an der Strafraumgrenze zum Ball und traf zwischen die Beine von Felix Luckeneder ins lange Eck (49.). Wenige Sekunden später fand Kara in Swete seinen Meister, kurz darauf parierte der TSV-Tormann auch einen Versuch von Dejan Ljubicic.

Hartberg antwortete mit einem von Strebinger abgewehrten Kopfball von Dario Tadic (56.), doch danach stand die Partie wieder klar im Zeichen der Gastgeber. Der für den verletzten Marcel Ritzmaier eingewechselte Yusuf Demir schoss aus guter Position genau auf Swete (65.), der zudem eine Kara-Chance per Fußabwehr entschärfte (68.). Eine Minute später verwertete Joker Knasmüllner eine Hereingabe von Kara.

In der Schlussphase verhinderte Mateo Barac mit einer Grätsche vor dem leeren Tor bei einem Tadic-Schuss ein Hartberg-Tor (78.), ehe der eingetauschte Alar das 4:0 erzielte (88.). Für den Angreifer war es der erste Bundesliga-Treffer seit April 2019.

Der Tabellensiebente TSV trifft nun in der letzten Grunddurchgangs-Runde am kommenden Sonntag daheim auf dem SKN St. Pölten und muss wohl auf Schützenhilfe der Rapidler hoffen, die bei der WSG Tirol antreten. Die Wattener liegen einen Punkt vor Hartberg, auf den WAC fehlen den Steirern zwei Zähler.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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