Last-Minute-Ausgleich rettet Rapid Rang drei

 

Kein Sieger im Spiel um Platz drei! Der WAC und Rapid trennen sich in der 22. Runde zum Abschluss des Grunddurchgangs mit 2:2.

Obwohl die Lavanttaler einige gefährliche Torraumszenen durch Michael Liendl (11.), Shon Weissman (20.) und Alexander Schmidt (26.) vorweisen, gehen die Wiener mit ihrer ersten Chance in einer verrückten Nachspielzeit in Front.

Taxiarchis Fountas luchst Nemanja Rnic als letzten Mann den Ball ab und bleibt vor Manuel Kuttin, der überraschend für Alexander Kofler zwischen den WAC-Pfosten steht, eiskalt. Lange wehrt der Rapid-Jubel aber da nicht, da sich Weissman bei einem Liendl-Freistoß hochschraubt und einnickt – 1:1!

Nach dem Seitenwechsel gibt der WAC zwar spielerisch den Ton an, gefährlich wird allerdings Rapid: Eine punktgenaue Flanke von Christoph Knasmüllner nimmt Kelvin Arase volley und verpasst das Tor nur um wenige Zentimeter (59.).

Danach wird es bitter für Rapid: Zunächst kracht Rnic in Fountas, wodurch es für den Griechen nicht weiter geht. Bereits im ersten Abschnitt muss Didi Kühbauer Dibon ersetzen, der sich in einem Zweikampf mit Schmidt verletzt hat.

Der nächste Schock folgt in der 73. Spielminute, als Weissman erneut nach einem Freistoß von Liendl zur Stelle ist und das Leder per Kopf ins Netz weiterleitet. Für die "Grün-Weißen" ist es bereits der vierte von fünf Gegentreffern im Frühjahr, der nach einem Standard fällt.

Als alle bereits mit einem WAC-Sieg rechnen, steht der für Dibon eingewechselte Max Hofmann goldrichtig und bugsiert das Leder ins rechte Kreuzeck - 2:2.

Durch diese Punkteteilung lacht Rapid (40 Pkt.) weiterhin von Rang drei, der WAC liegt zwei Zähler dahinter an vierter Stelle.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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