Chancenarme erste Hälfte
Die Rapidler machen von Beginn an das Spiel, tun sich aber schwer damit, Chancen herauszuspielen. Ein einziges Mal können die Wiener richtig schön durchkombinieren, der Abschluss des im offensiven Mittelfeld aufgebotenen Stefan Schwab fällt aber zu schwach aus (22.).
Bei zwei gefährlichen Aktionen können die Tiroler zudem Schüsse blocken, in der Anfangsphase ist ein Grahovac-Freistoß drübergegangen (11.). Die Gäste versuchen auch nach vorne Lösungen zu finden, bleiben aber vorerst ohne Topchance.
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Die ersten paar Minuten nach Wiederbeginn haben dann mehr zu bieten als die gesamte erste Hälfte. Rapid verschärft den Druck und hätte mehrmals vorlegen können. Christopher Knett hält einen Abschluss des von Philipp Schobesberger bedienten Badji (47.).
Rapid kann zulegen
Schobesberger selbst kommt dem Torerfolg gleich darauf noch viel näher. Eine leicht abgefälschte Flanke des 25-Jährigen landet an der Stange, zudem rettet Knett im Duell mit dem Rapid-Offensivspieler in höchster Not (jeweils 50.). Knett ist es auch, der eine weitere Schobesberger-Chance mit einer Fußabwehr zunichtemacht (54.).
Zwei Minuten später hätten die Tiroler beinahe den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Der aufgrund starker Trainingsleistungen diesmal anstelle von Einsergoalie Richard Strebinger aufgebotene Tobias Knoflach fischt einen Freistoß von Roman Kerschbaum aus dem Kreuzeck.
Spielbestimmend bleiben die Wiener, die auch leistungsgerecht in Führung gehen. Eine von Lukas Hupfauf abgefälschte Bolingoli-Hereingabe drückt Badji aus kürzester Distanz über die Linie. Wacker steckt aber nie auf und hätte beinahe noch den Ausgleich geschafft.
Bei einem leicht abgefälschten Schuss von Sascha Horvath fehlt nicht viel (80.), genauso wie bei einem Kerschbaum-Kopfball (88.). Deshalb geht Wacker nach dem 4:1 in Altach und dem 1:0 gegen Hartberg wieder einmal als Verlierer vom Platz. Für Rapid war es der sechste Sieg im achten Spiel im "unteren Play-off".