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Alar-Festspiele bei Sturm-Sieg

LAOLA1 Foto: ©

Zum Auftakt der 34. Bundesliga-Runde gewinnt der frischgebackene Cupsieger Sturm Graz zu Hause gegen den LASK mit 3:1.

Der Aufsteiger geht durch Ullmann in Führung (11.), doch Pervan bringt Peter Zulj nach schlechtem Trauner-Rückpass an Strafraum-Grenze zu Fall - Alar verwertet den Elfer (14.).

Nach einem Zulj-Schuss, den Pervan abprallen lässt, erhöht Alar (28.) auf 2:1. Goiginger ist beim LASK mit einem Lattenschuss im Pech (45.).

50 Sekunden nach der Pause verwertet Alar den dritten Zulj-Assist zu seinem dritten Treffer an diesem Tag (46.) - ein Treffer fehlt ihm noch auf Munas Dabbur, den Führenden in der Torschützenliste (20).

Emanuel Pogatetz sieht noch Gelb-Rot (80.).

 

 

In der Tabelle hat Sturm (66 Punkte) den zweiten Platz, der für die CL-Quali berechtigt, so gut wie fix in der Tasche - Rapid liegt mit einem Spiel weniger acht Punkte zurück.

Der LASK ist mit 57 Punkten aus dem CL-Rennen.

LASK ging in Führung

Der aufgrund einer Cup-Finale-Wette statt seiner gewohnten roten Haare mit schwarzer Haarpracht ausgestattete Sturm-Trainer Heiko Vogel veränderte sein Team nur an zwei Positionen. Für den gesperrten Innenverteidiger Lukas Spendlhofer rückte Christian Schoissengeyr ins Team, Sandi Lovric ersetzte Stürmer Bright Edomwonyi.

Das Spiel machten vorerst klar die Linzer, die frischer wirkten, zweikampfstärker waren und auch zurecht vorlegten. Nach Michorl-Pass leitete Joao Victor weiter auf Ullmann, der wuchtig vollendete (11.).

Fast im Gegenzug brachten sich die Oberösterreicher aber um die Früchte der frühen Führung. Nach missglücktem Trauner-Rückpass brachte der zu spät herauseilende Tormann Pavao Pervan den durchbrechenden Peter Zulj an der Strafraumgrenze zu Fall. Schiedsrichter Robert Schörgenhofer entschied auf Elfmeter, eine wohl vertretbare Entscheidung. Pervan kam mit Gelb glücklich davon.

Alar zeigte keine Nerven und verwandelte in die Mitte (14.).

Fehler halfen mit

Beim zweiten Treffer patzte Pervan, ließ einen haltbaren Zulj-Schuss aus, weshalb Alar aus weniger als fünf Metern mit einem Lupfer abstauben konnte (28.). Der LASK kam zu vielen Standardsituationen, eine hätte beinahe den Ausgleich eingeleitet. Nach einem kurz abgespielten Corner kam Thomas Goiginger aus 20 Metern zum Schuss, scheiterte aber an der Latte (45.).

Gleich nach Wiederbeginn machten die Hausherren zur Freude des Großteils der 12.113 Zuschauer in der Merkur Arena alles klar. Die Grazer schalteten blitzschnell um, Emanuel Pogatetz rasierte nach einer Zulj-Hereingabe in der Mitte den Ball, weshalb Alar keine Mühe hatte aus bester Position neuerlich seine Goalgetter-Qualitäten unter Beweis zu stellen.

Die Linzer, die einer Verschiebung der Partie auf Sonntag nicht zugestimmt hatten, hatten in der Folge gegen das Resultat verwaltende Grazer klar mehr vom Spiel, Topchancen waren aber Mangelware. Nach einer tollen Goiginger-Aktion fiel der Abschluss zu schwach aus (69.).

Pogatetz ausgeschlossen

Am Ende lag noch das 4:1 in der Luft, Pervan reagierte bei einem Edomwonyi-Kopfball glänzend (83.). Da waren die Gäste nach der Ampelkarte für Pogatetz (80.) nur noch zu zehnt.

Sturm kehrte damit in der Liga nach dem 1:4 in Salzburg auf die Siegerstraße zurück. Für die Linzer war es die zweite Niederlage am Stück nach dem Heim-0:2 gegen Rapid. Der Aufsteiger-Punkte-Rekord von Altach (59 in Saison 2014/15) ist damit nach wie vor nicht geknackt. Der LASK hält weiter bei 57 Zählern.


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