Die Vorarlberger waren über die meiste Zeit der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft. Nach dem Seitentausch hatte die Austria mit Rückenwind wesentlich mehr Spielanteile, es fehlten aber die entscheidenden Ideen. In der Tabelle fehlen jetzt auf Sturm Graz bereits 21 Punkte.
Michael Blauensteiner und Mohammed Kadiri bildeten bei den Violetten die Innenverteidigung, nachdem Trainer Thorsten Fink Tarkan Serbest eine Pause gönnte. Die Paarung funktionierte in den ersten Minuten auch deswegen gut, weil sie noch nicht intensiv gefordert war.
Fehler von Holzhauser
Auf der anderen Seite zog in der 25. Minute Christoph Monschein nach Idealvorlage von Raphael Holzhauser alleine in den Strafraum, traf aber nur den hineinrutschenden Jan Zwischenbrugger. Dann begann eine starke Phase der Heimischen, die schließlich im Führungstreffer resultierte. Zunächst blockte Kadiri noch einen Schuss von Grbic ab, Philipp Netzer köpfelte dem nach einem Eckball besser postierten Louis Ngwat-Mahop den Ball weg.
Nach einem Fehler von Holzhauser, der am Mittelkreis die Kugel verlor, ging es schnell. Der für Simon Piesinger eingewechselte Valentino Müller bediente auf der linken Seite Ngwat-Mahop, der mit dem rechten Außenrist scharf zur Mitte spielte. Am Fünfer spitzelte Grbic den Ball an Osman Hadzikic vorbei.