Übernimmt Orban-Vertrauter den SV Mattersburg?

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Viel gab es für den SV Mattersburg in den letzten Tagen nicht zu lachen.

Neben dem eingeleiteten Verfahren der Bundesliga gegen den Klub verließ auch Cheftrainer und Sportdirektor Franz Ponweiser am Mittwoch das sinkende Schiff (Hier nachlesen >>>). Zudem verlangt die Liga am 6. August (Donnerstag) eine neuerliche Stellungnahme. Diese wiederum könnte intern einen Tag davor, nämlich am 5. August einen Schritt in die richtige Richtung machen, dann nämlich steht eine Hauptversammlung am Programm. Das Ziel des SVM ist ein Sanierungsverfahren.

Zahlreiche offene Fragen kursieren rund um das Pappelstadion. Wie es weitergeht, weiß keiner so recht. Die Gerüchteküche nimmt dadurch ordentlich Fahrt auf.

Investor und Orban-Vertrauter klopfen an SVM-Tür

Mit Nedelkjo Malic versucht bereits ein Mattersburger Urgestein den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Sein Ziel: Neue Geldquellen erschließen. Wie der "Standard" nun berichtet, tun sich im Burgenland nun weitere, neue Möglichkeiten auf.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt.)

Der chinesisch-amerikanische Investor Chien Lee könnte beim Bundesligisten einsteigen. Ihm gehören der schweizer Klub FC Thun, der FC Ostende (Belgien) sowie der französische Erstligist FC Nizza und der FC Barnsley, wo Gerhard Struber das Trainerzepter schwingt. Bis auf Barnsley kicken alle Vereine in der jeweils höchsten Liga, Mattersburg würde dabei gut ins Schema passen und verfügt darüber hinaus eine wohlbestallte Akademie.

Ein pikanteres Gerücht poppt mit dem Interesse eines ungarischen Politikers auf: Lorinc Meszaros. Der 54-Jährige soll bereits in Mattersburg angeklopft haben. Meszaros gilt als rechte und linke Hand des ungarischen Premier Victor Orban. Bis vor zwei Jahren war der Medientycoon und Oligarch zwei Jahre Bürgermeister von Orbans Heimatgemeinde Felcsut, wo er ein überdimensionales Stadion sowie die Ferenc-Puskas-Akademie errichten ließ.

Die Bedingungen der Ungarn wäre die Mehrheit an der Akademie, die Burgenland innehat. Ob Landeshauptmann Peter Doskozil jedoch zulässt, dass Orban sich im burgenländischen Fußball umtut, erscheint fragwürdig.

Textquelle: © LAOLA1.at

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