Zukunft beim FAK? Ibertsberger schaut sich um

 

Es ist vollbracht, die Wiener Austria ist nächstes Jahr international vertreten - die Art und Weise, wie man sich Rang vier letzten Endes sicherte, gibt allerdings zu denken.

Die Austria kam gegen den LASK, und das obwohl man sich lange Zeit sogar auf berechtigte Hoffnungen auf Rang drei machen durfte, am Ende mächtig unter die Räder (Spielbericht >>>).

"In der zweiten Halbzeit ist der LASK mit dem Doppelschlag in einen richtigen Flow reingekommen. Wir haben die Tore sehr schlecht verteidigt. Da waren wir sehr passiv, auch vorne im Angriffspressing, das ist zu leicht gegangen. Dann ist das Spiel komplett in die andere Richtung gekippt", meint Austria-Coach Robert Ibertsberger vor dem "Sky"-Mikrofon.

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"Es war schon so, dass wir wirklich All-In gegangen sind, haben schon einiges aufgelöst, speziell auch im Zentrum. Man muss die Tore, so wie sie dann endstanden sind, trotzdem besser und mit mehr Engagement verteidigen. Es darf nicht so eine hohe Niederlage zustande kommen. Das ist nicht der Anspruch, den wir haben", meint Ibertsberger.

FAK? Ibertsberger prüft bereits andere Optionen

"Auf der einen Seite muss man trotzdem zufrieden sein, wir haben jetzt das Minimalziel mit dem vierten Tabellenplatz, der Europa-League-Qualifikation, erreicht. Da bin ich schon richtig stolz auf die Jungs, dass wir das so durchgezogen haben", meint der 42-Jährige.

Die Austria hat jetzt also die Gewissheit nächstes Jahr international vertreten zu sein, keine Gewissheit gibt es allerdings, wer nächstes Jahr die Veilchen als Cheftrainer betreuen wird.

Auftritte, wie am heutigen Tag, machen die Entscheidung nicht leichter. Die Zukunft Ibertsbergers in Favoriten wird demnächst entschieden: "In den nächsten Tagen gibt es Gespräche, wo ich dann auch ganz klar weiß in welche Richtung es geht."

Egal, wie sich die Verantwortlichen der Austria entscheiden, der Coach gibt sich gefasst: "Ich muss es nicht verstehen, ich muss es akzeptieren. Das ist Fakt. Das ist der Fußball. Es war mir auch klar, wie ich die Chance bekommen habe die Mannschaft zu übernehmen, war das eine 50:50-Chance, dass es mit mir als Cheftrainer weitergehen könnte."

Robert Ibertsberger erkundet auf jeden Fall bereits andere Optionen: "Muss man ja, man kann nicht einfach abwarten bis irgendwann eine Entscheidung fällt, dann bist du hinten nach. Natürlich ist mein Name schon wo anders über mein Management platziert worden."

Textquelle: © LAOLA1.at

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