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Yusuf Demir offenbart: "Habe von Rapid keinen Cent verlangt"

Wegen fehlender Fitness bekam Demir in den ersten Monaten von Rapid nur das Minimum bezahlt. Doch nun ist er fit - auch dank Hoff Thorup, der vieles veränderte.

Yusuf Demir offenbart: "Habe von Rapid keinen Cent verlangt" Foto: © IMAGO / PS Images

In der bisherigen Saison erlebt Yusuf Demir die beste sportliche Phase seit etlichen Jahren.

Yusuf Demir: Endlich wieder der Alte?

Seit seiner Leihe beim FC Barcelona im Jahr 2021 sollte es weder bei der ersten Rapid-Rückkehr, noch bei Galatasaray oder dem FC Basel so richtig laufen. Deshalb folgte im Februar 2026 die Vertragsauflösung beim türkischen Top-Klub - und es ging zum zweiten Mal zurück zu Rapid.

"Türken sind emotional, fanatisch, impulsiv. Damit habe ich mir schwergetan", erzählt Demir im Interview mit der "WZ". In Wien könne der 23-Jährige, der sich von der "Mentalität her als Österreicher" versteht, nun häufiger etwas mit seinen Eltern und Freunden machen.

"Das waren so 1.500 Euro"

Mittlerweile überzeugt er wieder bei Rapid, das war im Frühjahr 2026 aber noch anders. Demir kam nicht vollständig fit nach Hütteldorf zurück, benötigte deshalb mehr Anlaufzeit.

Zusätzlich hatte der körperliche Zustand des Kreativgeistes auch Auswirkungen auf sein Gehalt. "Wegen der fehlenden Fitness habe ich in den ersten Monaten von Rapid keinen Cent verlangt“, so Demir: "Ich habe nur den Kollektivvertrag bekommen, damit man angemeldet ist. Das waren so 1.500 Euro."

Im Grunde hat er unsere Denkweise verändert.

Demir über Johannes Hoff Thorup

Während das Frühjahr mit wenigen Ausnahmen noch schleppend verlief, glänzt Demir in der laufenden Saison.

Einen großen Anteil an der positiven Entwicklung hatte offenbar Cheftrainer Hoff Thorup. Vor der Saison gab es ein ernstes Gespräch mit Demir, wie der Däne im 1899FM-Podcast erzählte: "Es gab Dinge, die er verändern musste – und wir als Trainer mussten ihm dabei helfen."

Der Offensivspieler schätzt Hoff Thorup, wie er deutlich macht: "Der Trainer ist aus England gekommen, also aus der großen Fußballwelt. Der hat dort Dinge gesehen, die wir in Österreich noch nicht gesehen haben."

Und dadurch veränderte der Coach laut Demir den gesamten Klub zum Besseren: "Er hat geschafft, dass wir alle mitziehen und daran glauben, jedes Spiel gewinnen zu können. Im Grunde hat er unsere Denkweise verändert. Und die Art und Weise, wie der Klub den Fußball betrachtet."

Zukunft offen

Auf seine Zukunft beim SK Rapid angesprochen - vielleicht sogar der neue Steffen Hofmann zu werden-, meint Demir vage: "Natürlich hört man nicht auf zu träumen. Aber ich muss mir das alles erkämpfen und erarbeiten."

Im Moment sei der 23-Jährige in Hütteldorf glücklich. "Das ist mein Herzensverein - aber mal sehen, was passiert", will er trotzdem nichts ausschließen.

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