Silberberger-Wutrede nach Sturm: "Ein Warnsignal!"

 

Der Start in die Meistergruppe lief für die WSG gegen den LASK in Sachen Ergebnis noch perfekt, das 2:3 bei Sturm Graz (Spielbericht>>>) holte die Tiroler auf den Boden der Tatsachen zurück.

Der Ausgang war knapp, der Spielverlauf nicht immer - die Niederlage auf jeden Fall verdient. Und der Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Hälfte trieb Thomas Silberberger im Anschluss bei "Sky" richtiggehend auf die Palme.

"Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen, was es braucht, ein Bundesliga-Spiel zu gewinnen. Wir sind zwar früh in Führung gegangen, aber schon da habe ich gespürt, dass das nicht lang halten wird. Wir waren nicht wach, wir waren nicht aggressiv", bekrittelte der WSG-Trainer, der nach eigener Angabe in der Halbzeit eine "deftigere Ansprache" folgen ließ, die wirkte.

Nach dem Seitenwechsel gelang der Anschluss, ein Punkt wäre am Ende möglich gewesen. "Trotzdem muss man schon sagen, am Ende des Tages haben wir verdient verloren. Solche Leistungen sind nicht akzeptabel."

"Werde extrem gegensteuern"

Schon bei den Gegentoren sah Silberberger wenig von dem umgesetzt, was er der Mannschaft zuvor eingetrichtert hatte.

"Von ein, zwei Prozent brauchen wir da nicht reden, da fehlt bei einigen Spielern schon sehr viel. Die müssen jetzt aufpassen, dass wir in der Meistergruppe nicht durchgereicht werden. Mit den ersten 25 Minuten gegen den LASK und den ersten 45 heute haben wir da nix verloren", prangerte er an und bestätigte mit Nachdruck:

"Ich bin stinksauer, denn die gleichen Worte habe ich vor dem LASK-Spiel gefunden. Da sind wir ähnlich aufgetreten, wobei der LASK noch einmal aggressiver war. Natürlich war Sturm gut, aber wir haben sie eingeladen, gut zu spielen. Das stört mich massiv."

Für seine Truppe stehen einige harte Tage im Training an, denn: "Ich habe den Eindruck, dass mich manche Spieler gar nicht hören. Das ist dann ein Alarmsignal für mich, da werde ich die Woche extrem gegensteuern. Für das arbeite ich nicht jeden Tag hart, dass ich mir in 20 Minuten alles ruinieren lasse."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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