Sturm gegen die WSG zeitweise gar ein "Hurrikan"

 

Sturm meldet sich in der Meistergruppe an! Mit dem 3:2 über die WSG Tirol (Spielbericht>>>) gibt es einen Dreipunkter, der den Steirern den Anschluss an die Verfolgerschaft wahrt und alle Karten in Sachen Kampf um den Europacup in der Hand lässt.

Auf den frühen Rückstand reagierten die Grazer adäquat, drehten das Spiel durch zwei Tore von Jakob Jantscher binnen acht Minuten und legten durch Kapitän Stefan Hierländer, assistiert von Jantscher, schnell noch eins drauf (33.).

Eine erste Halbzeit, in der das Ergebnis noch deutlicher hätte ausfallen können - und die Christian Ilzer das Herz aufgehen ließ.

"Wir haben überragend und mit einer 'Hurrikan-Phase' auf das 0:1 reagiert", beschrieb der Trainer. "Es sind Tore nach unseren Prinzipien gefallen, wir hatten Riesenchancen auf das vierte Tor, haben es aber nicht gemacht und nach einem Standard wieder einmal ein Gegentor bekommen", fasste der Sturm-Coach zusammen.

Grundsätzlich habe Ilzer aber ein Fußballspiel auf "hohem Niveau" gesehen. "Die WSG hat mit Mut, Risiko und Qualität von hinten heraus gespielt, wir mussten eine extreme Intensität gehen."

Mit Ausnahme der Chancenauswertung und der Fehler beim zweiten Gegentor habe seine Mannschaft aber "ein grandioses Fußballspiel" gemacht.

Torschützenkönig? Wird knapp

Grandios war am Platz vor allem ein Mann: Jakob Jantscher.

Mit zwei Toren und einem Assist schraubte er sein Konto auf acht Tore und zehn Assists hoch. Mit dem achten Doppelpack in seiner Karriere steht der 32-Jährige so gut da, wie er es zu diesem Zeitpunkt zuletzt vor neun Jahren tat - als Jantscher mit 14 Toren für Salzburg auch Torschützenkönig wurde.

"Das wird sich diesmal schwer ausgehen, aber ich bin froh, dass mir das heute so gelungen ist - vor allem das Freistoßtor freut mich besonders", grinste der Mann des Spiels danach bei "Sky".

"Aber wichtig sind die drei Punkte. Mit ein bisschen mehr Nachdruck in die zweite Halbzeit, dann machen wir die Partie früher zu."

Blick schon zu Rapid

Mit nunmehr 22 Punkten fehlen Sturm auf den LASK nur derer zwei, auch Rapid ist im Falle einer Niederlage gegen Salzburg nur drei Punkte vor den Grazern. Und nächste Woche gibt es das Aufeinandertreffen.

Jantscher freut sich schon: "Immer ein interessantes Spiel. Wenn Fans da sind, auch sehr emotionsgeladen. Beide Mannschaften sind gut in Form, darum wird es eine interessante Partie."

Ilzer kündigt jedenfalls an: "Wir werden uns auch in der Tabelle Schritt für Schritt nach vorne arbeiten."

Dafür wird es Zähler in Hütteldorf brauchen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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