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Weimann: "Auf dem Platz sollte jeder ein Leader sein"

Die Rolle des Kapitäns ändert für Andreas Weimann nichts. Über einen Rapid-Verbleib über das Saisonende hinaus hat es noch keine Gespräche gegeben.

Weimann: "Auf dem Platz sollte jeder ein Leader sein" Foto: © GEPA

Andreas Weimann hat die Rolle des Führungsspielers bei Rapid schnell angenommen.

Auf die Dienste des langjährigen England-Legionärs wird SK-Rapid-Cheftrainer Johannes Hoff Thorup wohl auch beim Gastspiel in Altach (Sonntag, ab 17.00 im LIVE-Ticker >>>) vertrauen.

Schon in seinen ersten drei Einsätzen beim SK Rapid stand Weimann jeweils in der Startelf. Das erstaunte den 34-Jährigen auch selbst, wie er bei der Pressekonferenz erklärt: "Ein paar Überraschungen waren schon dabei, zum Beispiel, dass ich gleich von Anfang an gespielt habe. Dass ich letzte Woche Kapitän war, ist auch eine gewesen."

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Bei seinem dritten Match trug Weimann nämlich bereits die Binde - und führte Rapid zum ersten Erfolg nach zwölf sieglosen Spielen. Das Kapitänsamt verändere aber "überhaupt nicht, wie ich spiele", betont er.

"Auf dem Platz sollte jeder ein Leader sein", richtet Weimann auch den Appell an seine Kollegen. Er selbst probiere stets, für gute Stimmung zu sorgen und mit seiner Erfahrung auch nicht alles schlechtzureden und die anderen aufzubauen - "wenn es mal nicht so läuft".

Verbleib über den Sommer hinaus?

Was Weimanns langfristigen Plan angeht, gibt es hingegen noch keine Tendenz. Gespräche über einen Verbleib bei Rapid hat es "überhaupt noch nicht gegeben".

Klar ist: Der 26-fache Nationalspieler ist bis Sommer in Hütteldorf. "Wie es danach weitergeht, weiß ich nicht. Derby hat eine Option. Aber im Fußball weiß man nie: Vor einem Monat hätte ich nie gedacht, dass ich hier bin."

Weimmans großes Ziel ist und bleibt die Teilnahme an der WM 2026. "Ich würde lügen, wenn ich sage, ich würde nicht gern dabei sein."

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