Foda: Hoffnung auf fehlerfreien Schiedsrichter

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Bei einem Schlager wie Rapid gegen Sturm (16:30 Uhr) sind große Emotionen vorprogrammiert.

Nicht nur die beiden Teams, auch das Schiedsrichter-Team steht bei solchen Begegnugen meist im Mittelpunkt. Diesmal hat Manuel Schüttengruber die Leitung des Bundesliga-Evergreens über. Der Oberösterreicher hat schon aufregende Duelle zwischen beiden Mannschaften geleitet.

Sturm-Trainer Franco Foda wünscht sich daher sehnlichst eine sichere Spielleitung: "Nachdem wir ja in den letzten Spielen nicht gerade bevorteilt worden sind, hoffe ich, dass wir einen Schiedsrichter haben, der ein fehlerfreies Spiel pfeift."

Gelbflut bei den letzten Duellen

Während Schüttengruber und sein Team in dieser Saison noch kein Spiel mit Sturm-Beteiligung gepfiffen hat, kam er bereits bei Rapids 3:0-Sieg in Runde acht gegen Mattersburg zum Einsatz.

Vor zwei Jahren leitete der 33-Jährige zuletzt Duelle Rapid gegen Sturm. In Runde vier zeigte Schüttengruber beim 1:1 in Wien (Tore: Beric, Djuricin) zehn Gelbe, eine Gelb-Rote (Offenbacher) und eine Rote Karte (Beric). In Runde 13 waren es bei der Partie in Graz (1:3, Tore: Schick; Schwab, Beric, Dibon) sieben gelbe und eine gelb-rote Karte (Beric).

Die Karten-Bilanz in den letzen 10 Liga-Duellen Rapid vs. Sturm

RAPID STURM Gesamt
GELB 24 32 56
GELB-ROT 1 3 4
ROT 1 1 2

Mehr Gelbe Karten als beim Wr. Derby

Zieht man die jüngsten zehn Duelle heran, gab es im Schnitt 5,6 gelbe Karten pro Spiel. Zum Vergleich: Beim Wiener Derby waren es in den letzten zehn Spielen in Summe 44, also zwölf weniger.

Die Mehrheit der Verwarnungen ging auf das Konto der Grazer, für die Duelle mit Rapid seit dem Wegfall des Grazer Stadtderbys noch größere Bedeutung haben. Das weiß auch Trainer Foda.

"Es ist vor dem Spiel wichtig, dass die Spieler eine gewisse Anspannung und auch Nervosität haben. Das kann Leistung erzeugen. Wir wollen schließlich eine Mannschaft haben, die Leidenschaft und Emotion zeigt", so der 50-Jährige.

Foda: Mannschaft bleibt ruhig

Allerdings kann das auch nach hinten losgehen: "Natürlich muss man sich in gewissen Situationen im Griff haben und darf sich nicht provozieren lassen. Man hat beim Spiel Salzburg gegen Rapid gesehen, wohin das führen kann."

An eine derartige Eskalation wie vergangene Woche beim 2:1-Sieg des Meisters gegen Rapid glaubt Foda aber nicht. "Da muss man sich unter Kontrolle haben und ich glaube, das ist bei unserer Mannschaft der Fall. Sie verfolgt einen Plan über 90 Minuten und lässt sich bis jetzt kaum aus der Ruhe bringen. Das ist wichtig."

Ob das auch so sein wird, wenn das Duell um 16:30 Uhr in Wien-Hütteldorf eröffnet wird, wird sich zeigen.

Andreas Terler

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