Ilzer lobt Jantscher: "Ein klasse Spieler"

 

Während die WSG Tirol beim 0:5 gegen Sturm Graz einiges vermissen ließ (mehr Infos >>), war die Stimmung bei den "Blackies" nach dem souveränen Auftritt gelöst.

Vor allem das Sturm-Duo Jakob Jantscher und Kelvin Yeboah überzeugte einmal mehr. Zwei Tore erzielten die beiden Akteure jeweils gegen überforderte Tiroler. Sinnbildlich für den tollen Spirit bei den Grazern ist die 48. Minute, als Jantscher - zu diesem Zeitpunkt bereits Doppeltorschütze - Yeboah den Ball beim Elfmeter überlässt und ihm so die Möglichkeit zum Torerfolg gibt.

Lob gab es dafür von Trainer Christian Ilzer: "Das zeigt einfach, was er (Anm. Jantscher) für ein Gespür hat. So ist er ein großartiger Führungsspieler."

An fast 50 Prozent der 21-Bundesliga-Tore der Grazer ist Jantscher direkt beteiligt. Grund genug für eine ausgiebige Lobes-Hymne von Ilzer: "Er hat eine extrem wichtige Rolle in unserer Mannschaft. Man sieht aber heute einfach, welch Klasse-Spieler er ist, wie er beispielsweise 'Yebo' das Tor serviert oder ihm den Elfmeter überlässt. Er versteht auch seine Aufgabe in der Mannschaft neben dem Sportlichen, führt die jungen Spieler an ein Top-Niveau heran. Das macht er wirklich hervorragend."

Sogar der gegnerische Trainer Thomas Silberberger lobte indirekt die Qualitäten des Unterschiedsspielers. "Wir hatten zu Beginn auch drei Top-Chancen, bringen aber nicht zustande, was der Jantscher kann", sagte der Tiroler in seiner Match-Analyse.

"Fantastisches Gefühl"

(Text wird unter VIDEO fortgesetzt)

Aber nicht nur Jantscher überzeugte gegen die Tiroler, mannschaftlich zeigten die Grazer der Niederlage in der Europa League gegen AS Monaco am Donnerstag die richtige Reaktion.

"Nach dem Europacup-Donnerstag vermittelt der 5:0-Sieg ein fantastisches Gefühl, obwohl wir in der Anfangsphase nicht das bessere Team waren. Da war auch Jörg Siebenhandl mehrmals zur Stelle. Mit dem 3:0 hatten wir eine breite Brust, sind mit viel Selbstvertrauen aufgetreten und waren dann auch fußballerisch sehr gut", bilanzierte Ilzer.

Nachdem man zu Beginn die "nötige Tiefe" vermissen ließ, fing sich das Team und lieferte vor allem in Halbzeit zwei eine überzeugende Leistung. Diese gilt es für die Grazer nun zu konservieren, immerhin warten viele englische Wochen auf das Team aus der Murstadt.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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