St. Pölten zählt Coach Oliver Lederer an

St. Pölten zählt Coach Oliver Lederer an Foto: © GEPA
 

Oliver Lederers 20. Spiel als Trainer des SKN St. Pölten könnte sein letztes gewesen sein. Die Trainerstuhl des 40-Jährigen beim Bundesliga-Schlusslicht wackelt gewaltig.

Nach der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen die Admira (Spielbericht), in der die "Wölfe" fast die gesamte zweite Hälfte in Überzahl waren, gibt es kein klares Bekenntnis mehr zum Trainer. "Wie es mit dem Trainer weitergeht, kann ich nicht sagen", erklärt General Manager Andreas Blumauer bei "Sky".

Der Coach selbst meint: "Ich brauche keine Argumente zu finden. Ich versuche jede Woche, meinen Job so gut wie möglich auszuüben. Der Verein sieht das. Die Entscheidung, wie es weiter geht, liegt nicht bei mir. Ich bin nicht der Entscheidungsträger."

Schon vor dem Duell mit den Südstädtern gab es Gerüchte, wonach Lederer den Klub verlassen müsse, sollte er das Spiel nicht gewinnen. "Wir sind extrem enttäuscht, es sind wieder nicht die drei Punkte gewesen, die wir uns erhofft haben", sagt Blumauer.

Es dauert...

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Der General Manager lässt sich mit der Entscheidung aber Zeit und kann sie auch gar nicht selbst treffen. "Wir haben genug Zeit, um uns Gedanken zu machen. Morgen machen wir einen Tag frei, um die Köpfe frei zu bekommen", will Blumauer am Sonntag offenbar nichts von Fußball wissen.

"Am Montag werden wir uns zusammensetzen und beraten, wie wir weitertun", kündigt er an. Gemeinsam mit dem Sportbeirat werde eine Entscheidung aufbereitet. Danach haben die strategischen Partner der "Wölfe" ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

"Soll ich mit dem Auto daheim falsch abbiegen?"

Lederer will sich vorerst nicht verrückt machen lassen: "Was soll ich jetzt machen? Soll ich mit dem Auto daheim falsch abbiegen? Ich werde mich mit dem Verein zusammensetzen. Ich denke, es wird Gespräche geben, wie es sie nach jedem Spiel gibt. Mein Angebot steht: Ich werde mit dem gleichen Enthusiasmus, mit der gleichen Überzeugung weiterarbeiten, wenn man mich lässt."

Dem Coach ist bewusst, dass es sowohl Argumente pro Verbleib, als auch contra gibt: "Ich denke, die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte etwas gezeigt, worauf sich aufbauen lässt. Dass viele negative Dinge passiert sind, kann man auch nicht leugnen."

Blumauer verabsäumt es nicht, auch die Spieler zu kritisieren, doch auch da spielt ein möglicher Trainerwechsel eine Rolle: "Man muss die Spieler auch in die Pflicht nehmen. Wer das macht, das werden wir sehen."

Der Rückstand der Niederösterreicher auf den Vorletzten WAC beträgt weiterhin zehn Punkte. In 20 Partien am Ruder beim SKN hat Lederer bisher neun Punkte geholt (Punkteschnitt 0,45). Der WAC hat übrigens unmittelbar nach dem Spiel bei Rapid reagiert und sich von Heimo Pfeifenberger getrennt (Alle Infos!). Gut möglich, dass ihm Lederer am Montag folgt.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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