Liga-Stopp: So reagieren die Bundesliga-Klub

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Paukenschlag im heimischen Fußball!

Nach dem Erlass der Bundesregierung verzichtet die heimische Bundesliga auf Geisterspiele und setzt stattdessen den Spielbetrieb in der höchsten Spielklasse sowie der HPYBET 2. Liga bis Anfang April aus (Alle Infos).

Wie sich die Vereine zu dem Liga-Stopp äußern und welche Maßnahmen ergriffen werden, erfährst du HIER:

Austria Wien:

Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer: "Wir haben diese Thematik ja bereits vergangene Woche in der Klubkonferenz sehr ausführlich besprochen. Natürlich ist die Gesundheit immer das Wichtigste und deswegen ist die Verschiebung eine sehr vernünftige Entscheidung. Alles stellt natürlich eine große Herausforderung dar, aber es ist besser so, denn es gibt jetzt ja noch terminliche Möglichkeiten, um diese Spiele zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können. Und das dann hoffentlich wieder mit Zuschauern in den Stadien."

Für Mittwochvormittag ist bei der Austria eine interne Klubbesprechung angesetzt, in der nach Rücksprache mit der Bundesliga und den zuständigen Behörden sämtliche Fragen rund um diese weitreichende Entscheidung zusammengetragen und zeitnah beantwortet werden.

Red Bull Salzburg:

Stephan Reiter, Kaufmännischer Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg: "Aufgrund der behördlichen Vorgaben ist diese Entscheidung die derzeit wohl sinnvollste Maßnahme. Geisterspiele sind weder aus sportlicher noch aus wirtschaftlicher Sicht eine gute Lösung. Deshalb hoffen wir, dass sich in ein paar Wochen die Möglichkeit ergibt, diese beiden Matches unter gewohnten Bedingungen, also mit entsprechender Fanunterstützung, nachzutragen."

Sportdirektor Christoph Freund meint dazu: "Für die Mannschaft und das Trainerteam ergibt sich eine Situation, die es in dieser Form noch nie gab. In einer eigentlich sehr intensiven Phase der Meisterschaft gilt es jetzt, etwas andere Trainingsschwerpunkte zu setzen, ehe es in die entscheidenden Runden geht."

Rapid-Tickets behalten Gültigkeit:
Sämtliche Tickets für das ausgesetzte Rapid-Heimspiel behalten natürlich ihre Gültigkeit.

Rapid Wien:

SK Rapid Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek: "Gesundheit geht vor und das Wohl der Rapid-Gemeinschaft steht an oberster Stelle. Die Vorgaben der Behörden sind daher umzusetzen. Unsere Spiele möchten wir natürlich vor gewohnt großem Publikum austragen, weshalb wir die Entscheidung, die kommenden Spielbegegnungen aller Bundesligisten auf Ersatztermine zu verschieben, sehr begrüßen".

Bereits gekaufte Tickets behalten jedenfalls bis auf weiteres ihre Gültigkeit, der Vorverkauf für grün-weiße Heimspiele im März wurde aber vorerst gestoppt, bis hinsichtlich der weiteren Schritte Klarheit herrscht.

SV Mattersburg:

"Die aktuelle Lage hat massive Auswirkungen, organisatorischer und finanzieller Art. Als Verein und als Liga vertrauen wir in vollem Umfang auf die Entscheidungen der Experten und unterstützen zum Schutz der Bevölkerung selbstverständlich alle getroffenen Maßnahmen“, sagt SVM-Präsident Martin Pucher.

Textquelle: © LAOLA1.at

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