"Rapid-Rasen ist nicht bundesligatauglich"

 

Tabellen-Schlusslicht SKN St. Pölten witterte beim 1:2 gegen den SK Rapid die Sensation (Spielbericht).

Am Ende wurde es für die Niederösterreicher jedoch nichts mit einem gelungenen Einstand von Dietmar Kühbauer auf der Trainerbank.

Enttäuschung und auch Ärger machte sich breit - vor allem über den Rasen im Allianz Stadion. Bei beiden Elfmetern - die an sich schon ärgerlich waren - versprang sich der Ball auch noch.

Deshalb tobte SKN-Torhüter Christoph Riegler: "Dieser Rasen ist nicht bundesligatauglich."


"Und dann hüpft der Ball durch einen Platzfehler über die Hand"

Sowohl Kvilitaias Elfmeter zum 1:0 als auch jener von Schwab - dieser noch deutlicher - sprangen unkontrolliert genau vor Riegler auf und diesem über die Hand.

Zweimal war er im richtigen Eck, zweimal musste er den Ball aber aus seiner Sicht aufgrund der Platzverhältnisse aus dem Tor holen.

"Das ist sehr ärgerlich. Ich war auf 200, weil wenn du als Torhüter beim Elfmeter schon die richtige Ecke hast und dann hüpft der Ball durch einen Platzfehler über die Hand drüber, dann ist das sehr ärgerlich", war der Keeper fuchsteufelswild.

"Das sind spielentscheidende Situationen"

Tatsächlich war der Rasen ziemlich ramponiert, was sich auch auf das Kombinationsspiel beider Mannschaften auswirkte. Bei den Strafstößen kamen die Platzverhältnisse jedoch entscheidend zum Tragen.

"Das sind spielentscheidende Situationen, die da passieren und wir kriegen zwei Tore durch einen Ball, der zweimal aufspringt beim Elfmeter." Riegler gesteht aber, dass man beide Elfer geben kann, jedoch nicht muss.

"Der erste Elfer war ganz klar, der zweite ist eine Streitfrage, weil wo soll er seine Hand hingeben." Beide Male war Babacar Diallo, der vor dem ersten Elfer einen folgendschweren Fehler beging, weshalb Riegler Kvilitaia legte, der Unglücksrabe.

Kann das in St. Pölten nicht passieren?

Wenn Kritik am Rapid-Rasen aufkommt, muss auch die Gegenfrage kommen, ob Riegler solche Vorfälle in St. Pölten ausschließen würde.

"Bei uns haben sie die Rasenziegeln getauscht. Ich glaube, dass es bei uns eher nicht passiert."

Rapid-Trainer Goran Djuricin kontert und freut sich über das Glück, das in den vergangenen Monaten nicht immer vorhanden war.

"Das gehört dazu, dass mal der Rasen mithilft."

Textquelle: © LAOLA1.at

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