Sturm für Popovic unter Wert geschlagen

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Ranko Popovic fiebert bereits seiner Rückkehr ins alte "Wohnzimmer" in Graz-Liebenau entgegen.

Als Spieler verteidigte er für den SK Sturm Graz, nun kehrt er als Trainer des SKN St. Pölten an die früheren Wirkungsstätte zurück (Wett-Quoten), was für ihn einen "besonderen Reiz" habe.

Auch, weil es unverhofft gegen einen alten Kollegen geht. In dieser Partie nimmt sein früherer Mitspieler Günther Neukirchner interimistisch auf der Grazer Trainerbank Platz.

"Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt", hätte Popovic ein derartiges Duell noch vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten.

WhatsApp-Gruppe der Sturm-Legenden

Schon Neukirchner betonte, dass der Kontakt zwischen den Helden der Ära von Erfolgstrainer Ivica Osim nie abgerissen sei. Die früheren Sturm-Legenden sind über eine WhatsApp-Gruppe miteinander verbunden, der beispielsweise auch ÖFB-Teamchef Franco Foda angehört.

"Wir gratulieren uns zum Geburtstag, verfolgen wichtige Momente im Leben und ab und zu kommt auch ein Spaß dazu. Das ist sehr schön", verdeutlicht Popovic.

Sturm unter Wert geschlagen

Für den 51-Jährigen geht es am Samstag jedoch weniger darum, alte Bekannte wiederzusehen, sondern im vierten Versuch seinen ersten Liga-Sieg als SKN-Coach einzufahren. Für ihn verkaufte sich Sturm bisher unter Wert.

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"Die Resultate haben nicht zusammengepasst mit der spielerischen Art und Weise. Sturm war oft überlegen, hatte viele Chancen, aber irgendetwas hat nicht gepasst", analysiert der Serbe.

Er will aber gar nicht zu viel auf den Gegner blicken. "Wir müssen schauen, dass unsere Entwicklung weitergeht. Ich will sehen, dass wir Schritte nach vorne machen im Vergleich zum letzten Spiel", sagt Popovic, der wieder auf den zuletzt gesperrten Sandro Ingolitsch bauen kann.

Für Popovic gibt es keinen Favoriten

Sturm hat nur eines der jüngsten 14 Pflichtspiele gewonnen, in der Liga gab es seit dem 3:2 bei der Admira am 15. September drei Niederlagen und drei Remis - zuletzt das 1:1 gegen Wacker Innsbruck, das Vogel den Job kostete.

Auch deshalb sind die Rollen vor der Partie, wenn man auf die Tabelle blickt, vertauscht. "Sturm hat eine Mannschaft zusammengestellt um oben mitzuspielen, wir um die Klasse zu halten", erinnert Popovic.

Für ihn ist klar: "Es gibt keinen Favoriten." Sturm gewann die jüngsten drei Heimspiele gegen St. Pölten jeweils 3:2. Das erste Saisonduell ging mit 2:0 an die Niederösterreicher.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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