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Kingstone Mutandwa
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Philipp Pomer
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Ademola Ola-Adebomi
Senft will nichts vom vorzeitigen Klassenerhalt wissen
Die Rieder feiern gegen die WSG Tirol den ersten Bundesliga-Sieg in diesem Jahr. Entscheidende Motivation brachte ein Interview nach dem letzten Duell.
Die SV Ried feiert einen erfolgreichen Auftakt in die Qualifikationsgruppe.
Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Folge feiern die Oberösterreicher in der 23. Runde der ADMIRAL Bundesliga mit einem 2:1 gegen die WSG Tirol ihren ersten Bundesliga-Sieg in diesem Jahr.
Senft: "Es ist ein teuflisches Format"
Für Ried-Trainer Maximilian Senft ist seine Truppe auf jeden Fall der verdiente Sieger: "Wir haben in den ersten zehn Minuten zwei Hunderter am Fuß, können dementsprechend in der ersten Halbzeit höher führen. Am Ende des Tages ist es dann ein Sieg, der unsere mentale Stärke beweist."
Durch den Sieg verschaffen sich die Rieder zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenkeller. Von einem vorzeitigen Klassenerhalt will Senft jedoch nichts wissen.
"Es ist ein teuflisches Format. Es sind immer noch wenige Punkte dazwischen. Es ist ein ganz wichtiger Sieg heute, aber wir kennen das Format und wir kennen die Quali-Gruppe", sagt der Ried-Coach im "Sky"-Interview.
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Pomer führt Ried zum Sieg
Den entscheidenden Treffer für die Rieder besorgte Philipp Pomer in der 85. Minute per Elfmeter. Nach dem Spiel zeigt sich der Matchwinner sehr glücklich über die ersten drei Punkte in diesem Jahr.
"Es ist sehr schön. Wir geben jede Woche alles. Dass es jetzt so lange gedauert hat, haben wir uns selbst zuzuschreiben, aber das macht es jetzt umso schöner", sagt Pomer gegenüber "Sky".
Müller-Interview brachte entscheidende Motivation
Besondere Brisanz in die Partie brachte ein Interview von WSG-Kapitän Valentino Müller, das er nach dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams vor knapp drei Wochen gab. Darin kritisierte er den Spielansatz der Rieder.
Für die Rieder war das Interview ein besonderer Motivationskick. "Es hat uns auf jeden Fall den Ansporn gegeben, wir haben uns das Interview ein-, zweimal angeschaut. Es hat uns auf jeden Fall motiviert und geholfen", so Pomer.
Müller selbst wollte die Rieder Leistung dieses Mal nicht mehr kommentieren: "Das dürfen gerne die Zuschauer bewerten. Ich will gar nicht mehr viel dazu sagen. Ich versteh nicht ganz, wieso man das letzte Interview so hochpusht. Ich gratuliere der SV Ried zu den drei Punkten."