Harte Schopp-Kritik an seiner Mannschaft

 

Der TSV Hartberg ist die Führungsposition in der Bundesliga-Qualifikationsgruppe seit Samstag wieder los.

Die Oststeirer kamen am späten Nachmittag nicht über ein 2:2 beim SCR Altach hinaus (Spielbericht >>>), womit sie die siegreiche Wiener Austria wieder passieren lassen mussten.

Einer, dem das Remis in Altach als zwei ganz klar verlorene Punkte betrachtet, ist Hartberg-Cheftrainer Markus Schopp. "Ich habe heute das Gefühl gehabt, dass meine Mannschaft nicht das Ziel verfolgt, das ich verfolge, nämlich Siebenter zu werden", geht Schopp im "Sky"-Interview durchaus hart ins Gericht mit seinem Spielern.

Schopp: "Was wir vorne alls verklopfen..."

"Die Fehler, die wir machen sind das eine, das andere ist, was wir vorne alles verklopfen. Es ist mühevoll, mich jede Woche herzustellen und das gleiche Thema anszusprechen. Da sind die Spieler gefordert. Sie sollten schnell einmal anfangen, bessere Lösungen zu finden", macht Schopp die schlechte Chancenverwertung seiner Mannschaft sichtlich zu schaffen.

Dabei starteten die Oststeirer eigentlich gut in die Partie, gingen früh im Spiel in Front, ermöglichten Altach durch eigene Fehler aber den Weg zurück in die Partie.

"Wir haben dem Gegner aus dem Nichts stark gemacht. Wir haben heute dem Gegner mit unseren Abspielfehlern Leben eingehaucht und uns dann zweimal selbst bestraft", findet Schopp. "Dabei finde ich, dass wir es erste Hälfte richtig gut gemacht haben, wir hätten schon 2:0 führen müssen, bevor wir den Ausgleich bekommen haben."

Canadi: "Mit Rückstand besser reingekommen"

Etwas zufriedener zeigt man sich mit der Punkteteilung beim SCR Altach - und das obwohl man den Start eigentlich total verschlief.

"Wir hatten heute Phasen, die richtig gut waren, allerdings auch Phasen, wo wir total lethargisch gewirkt haben, so zu Beginn. Da waren wir nicht präsent", so Altach-Coach Damir Canadi. "Erst mit dem Rückstand sind wir eigentlich besser ins Spiel gekommen."

Während man in Hartberg mit dem Abstieg eigentlich nichts mehr am Hut hat, kann man sich im Ländle noch nicht so sicher sein. Der Vorsprung auf das Schlusslicht St. Pölten beträgt fünf Runden vor Schluss vier Zähler.

"Mit der Tabellensituation beschäftige ich mich nicht, sondern vielmehr damit, wie ich meine Mannschaft am Leben halten kann", richtet Canadi seinen Blick nach vorne.


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