Hiobsbotschaft: Rapid-Innenverteidigung fällt aus

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Rapid muss nach dem 1:1 gegen Sassuolo eine Hiobsbotschaft zur Kenntnis nehmen.

Das Stamm-Duo in der Innenverteidigung fällt für rund drei Wochen aus. Christopher Dibon erleidet einen Muskeleinriss im Gesäßbereich, Christoph Schösswendter einen Einriss des Innenbandes im Sprunggelenk.

Beide Abwehrspieler dürften somit wohl zumindest bis zur nächsten Länderspielpause fehlen. Damit würden sie fünf Spiele verpassen, unter anderem das bevorstehende Derby und die Auswärtspartie gegen Sassuolo.

Stamm-Innenverteidigung fehlt Rapid länger

Selbst dann ist eine sofortige Rückkehr nicht gesichert, da es bei Muskelverletzungen wie bei Dibon durchaus zu Verzögerungen kommen kann.

Damit geht Rapid die Stamm-Innenverteidigung der bisherigen Saison verloren. Ein Aderlass an Personal, dass Trainer Mike Büskens nicht nur vor dem Derby sondern den ganzen restlichen Herbst vor Probleme stellt.

"Drei Spieler können sich nicht auf das Derby freuen - Grahovac mit einer Rotsperre und die beide Verletzten. Schössi ist umgeknickt und hat sich dabei die Sprunggelenksverletzung zugezogen. Dibon ist weggerutscht und hat eine Muskelverletzung. Aber wir müssen die Situation so annehmen."

Somit ist guter Rat teuer. Vor der Saison wurden die Hütteldorfer noch kritisiert, warum man fünf Innenverteidiger in den Kader nimmt, nun wird jeder einzelne gebraucht.

Sonnleitner-Comeback ausgerechnet im Derby?

Zur Auswahl stehen noch Maximilian Hofmann, der aller Voraussicht nach im Derby starten wird. Interessanter wird, wer den Platz neben ihm einnimmt.

Youngster Maximilian Wöber, der bereits Bundesliga-Luft schnupperte, oder sogar der ausgebootete Mario Sonnleitner. "Zwei von den Drei werden spielen", will Büskens nichts verraten.

Büskens zeigt Mitgefühl für Almer

Während zwei davon spielen werden, wird der dritte wohl auf der Bank Platz nehmen. So schnell kann es gehen. Derby-Gegner Austria hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Stichwort: Robert Almer.

"Bei uns fallen gleich drei Spieler aus. Aber natürlich ist es bedauerlich, wenn sich ein Spieler in der Schwere verletzt. Wie ich gehört habe, ist das schon sein zweiter Kreuzbandriss, das ist ganz bitter", zeigt Büskens Mitgefühl für Almer.

"Aber im Fußball muss immer damit rechnen, dass nicht alle Spieler zur Verfügung stehen. Wir haben auch viele Spieler lange Zeit vorgeben müssen. Das wünscht man keinem und will es selbst auch nicht erleben."

VIDEO: Warum Schösswendter keine gute Verpflichtung war

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