Koita äußert sich zu Doping-Vorwürfen

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Österreichs Meister Red Bull Salzburg wartet weiterhin auf Gewissheit, was die Zukunft der gedopten Sekou Koita und Mohamed Camara angeht.

Beiden Spielern wurden im vergangenen November beim Aufenthalt bei der malischen Nationalmannschaft illegale Mittel gegen eine Höhenkrankheit verabreicht, woraufhin beide einen positiven Doping-Test ablieferten. Bislang durften die beiden "Bullen" aber ungehindert weiterspielen, dennoch ist zu befürchten, dass noch Sperren verhängt werden könnten.

"Wir sind jung und lernen dazu. Wir sind einfach froh, dass Salzburg uns so toll unterstützt und zu uns steht. Auch meine Familie in Mali und unsere Teamkameraden sind auf unserer Seite. Wir wollen, dass das bald vorbei ist und alle sehen, dass wir unschuldig sind", hofft Sekou Koita im Interview mit "Sky", dass es keine Sperre mehr geben wird.

Freund: "Gehen davon aus, dass sie spielberechtigt sind"

Koita versucht die Dopingsvorwürfe gegen sich und Camara so gut wie möglich bei Seite zu schieben. "Es gibt zum Abschalten nichts besseres als Fußball. Wir können die Situation nicht ändern, müssen abwarten. Wir fühlen uns aber wohl gerade und probieren, das auszublenden."

Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund hofft auf das Beste: "Wir gehen davon aus, dass sie spielberechtigt sind die nächsten Wochen. Ich weiß nicht, wie schnell die UEFA eine Entscheidung treffen wird. Wir hoffen, dass sie so viele Spiele wie möglich machen werden, aber es liegt nicht in unserer Hand."

Sportlich gesehen würde eine Sperre von Koita Salzburg natürlich sehr schmerzen. In den bisherigen 26 Pflichtspielen in dieser Saison war der Angreifer an 25 Toren (15 Treffer, 10 Assists) direkt beteiligt. "Ich bin seit knapp vier Jahren in Österreich. Ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich fühle mich gut hier", so Koita.

Textquelle: © LAOLA1.at

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