Laimer: "Wir sind schuld an Rapids Leistung"

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Nach dem 2:1-Sieg von Red Bull Salzburg gegen Rapid, der für den Vizemeister schmeichelhaft war, stellten sich viele die Frage nach dem Spiel: War der Meister so gut oder die Wiener so schlecht?

Salzburgs Jungstar Konrad Laimer, der sich einmal mehr in blendender Form präsentierte, beantwortete die Frage wie folgt: "Wir haben eine gute Leistung gebracht und sie haben nichts zusammengebracht, da sind auch wir dran schuld. Weil wir super verteidigt und super nach vorne gespielt haben."

Salzburg kommt in Fahrt

Ob des Debüts von Rapid-Trainer Damir Canadi und der Auseiandersetzungen am Schluss, ging die Leistung des Titelverteidigers etwas unter.

Doch war es neben dem eindrucksvollen 2:0 in Nizza die beste Saisonleistung. „Es war ein geiles Spiel und Werbung für den österreichischen Fußball", jubelte Valentino Lazaro.

Von Minute eins an hatte Salzburg den Gegner unter Druck gesetzt. "Wir haben gegen Mattersburg Punkte liegen gelassen, deswegen war es wichtig, dass wir gleich von Beginn weg voll loslegen und drei Punkte holen", bestätigt Lazaro den Matchplan und die Tendenz. "Es ist eine sukzessive Steigerung bei uns erkennbar."

Nur in der Chancenverwertung stagnieren die "Bullen", die Rapid viel deutlicher hätten besiegen müssen.

"Wir können in der ersten Hälfte 3:0, 4:0, 5:0 führen, dann wäre es für uns auch nach der Pause leichter gewesen", weiß auch Laimer, der am kommenden Donnerstag in der Europa League in Krasnodar gesperrt fehlt.

Das ist insofern schade, als dass sich der 19-Jährige in diesem Herbst als Salzburger Führungsspieler entwickelt hat. Der Blondschopf geht mit Leistung voran.

Und der gesamte Kader scheint mittlerweile mitzuziehen. Munas Dabbur und Fredrik Gulbrandsen sowie viele weitere Zugänge sind angekommen.

Die individuelle Qualität macht sich wie gegen Rapid am Platz bemerkbar, wenn vor allem auch jeder weiß, was er im Salzburger Spiel zu tun hat.

„Wir haben seit Beginn der Saison einen sehr guten Kader, aber es braucht einfach Zeit, bis sich jeder einfügt. Wir kommen hin, wo wir sein möchten, und das sieht man jetzt auch am Feld", sagt Lazaro und fügt hinzu: "Wir müssen einfach jedes Spiel so bestreiten, dann werden wir früher oder später oben stehen."

Oscar schreibt Rapid nicht ab

Auch Trainer Oscar zeigte sich nach dem 2:1 naturgemäß glücklich: "Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, vor allem wenn sich ein Team wie Rapid keine Torchancen erspielt."

Doch der Spanier schreibt drei Runden vor der Halbzeit in der Bundesliga Rapid auch bei acht Zählern Rückstand auf Salzburg bzw. zehn auf Tabellenführer Sturm nicht ab.

"Ich respektiere alle Mannschaften. Zwei Teams haben zwei Punkte mehr (Sturm, Altach) und eines ist punktegleich (Austria). Ich bin auch überzeugt, dass Rapid mit der Qualität von diesen Spielern das noch drehen kann während der Saison."

Zur Erinnerung: Salzburg hatte vergangene Saison acht Punkte Rückstand auf Rapid und am Ende neun Punkte Vorsprung. Stand jetzt scheint es allerdings nicht so, als würde Rapid das dem Meister nachmachen können.



Sonnleitner außer sich: "Der wü mi umbringen"


Alexander Karper und Bernhard Kastler analysieren den Schlager:


Hier eskaliert der Schlager (ab Minute 03:42):


Sonnleitner und seine Sicht der Dinge:


Das sagten die Spieler nach dem Spiel:


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