Salzburg-Abgang? A-Nationalspieler macht klar: "Keine Option!"
Seit mittlerweile drei Jahren spielt der Schwede in Salzburg, ein Abgang ist trotz wenig Spielzeit aktuell kein Thema.
Mit John Mellberg (20) hat der FC Red Bull Salzburg einen schwedischen A-Teamspieler in den eigenen Reihen.
Dabei ist der Youngster in Salzburg bislang selten zum Zug gekommen, in drei Jahren hält er bei den Profis bei elf Spielen. In der aktuellen Saison sind es gerade einmal 87 Einsatzminuten in drei Spielen.
Mellberg hofft auf Spielzeit
Entsprechend ist es wenig überraschend, dass schwedische Medienvertreter mit einem Abgang spekulieren. Danach gefragt, dementiert Mellberg aber.
"Nein, ich war verletzt. Das ist eine ganze Menge. Sowohl von meiner Seite als auch vonseiten des Vereins aus wollen wir weitermachen, denke ich. Hoffentlich bekomme ich jetzt mehr Spielzeit", wird der Schwede von "fotbollskanalen" zitiert.
Der Youngster hatte viel mit Verletzungen zu kämpfen. "Es ist natürlich hart. Ich habe drei Verletzungen hintereinander erlitten: am Knie, am Rücken und am Fuß. Es ist hart. Aber ich versuche, positiv zu denken und nicht völlig in Depressionen zu verfallen", so der 20-Jährige.
Lob für Red Bull
Der Verteidiger lobt die Möglichkeiten in Salzburg. "Sie haben ein Reha-Zentrum von Red Bull. Ich konnte dort gut trainieren und fühle mich jetzt fit. Es hat Spaß gemacht, den neuen Vertrag zu unterschreiben. Ich weiß, dass der Verein – und auch der Trainer – großes Vertrauen in mich hat. Ich freue mich darauf, weiterzumachen", verneint er Abgangsgerüchte.
Einsätze für Kooperationsverein Liefering, für den er in der Vergangenheit auflief, seien für ihn und den Verein kein Thema. "Ich möchte so viel wie möglich spielen. Wenn ich die Chance bekomme, werde ich mein Bestes geben. Ich arbeite im Training hart, und wenn ich zum Einsatz komme, dann komme ich zum Einsatz", sagt Mellberg zum Thema Spielzeit.
Die Hoffnung, in Salzburg noch den Durchbruch zu schaffen und mehr Einsatzminuten zu kommen, ist also noch intakt. "Hoffentlich wird es so sein. Die Mannschaft hat sich gut geschlagen, und diejenigen, die gespielt haben, haben ihre Sache gut gemacht", weiß Mellberg aber auch.