Nach Ärger um Einberufung: Wogen zwischen ÖFB und Rapid geglättet
Nachdem Jakob Schöller trotz einer Verletzung in den U21-Kader einberufen worden war, gab es Spannungen zwischen dem Rekordmeister und dem ÖFB.
Die Missverständnisse rund um die Einberufung von Jakob Schöller ins U21-Nationalteam wurden aufgeklärt.
Ein Grund für die Kommunikationsprobleme zwischen dem SK Rapid und dem ÖFB soll das plötzliche Aus von Sportdirektor Peter Schöttel gewesen sein. Dieser sei laut dem "Kurier" der Ansprechpartner in der Personalie Schöller gewesen.
Rapid-Trainer Hoff Thorup hatte den ÖFB nach der Nominierung Schöllers stark kritisiert und deutlich seinen Unmut über die Einberufung des verletzten Innenverteidigers geäußert.
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Kein Einsatz in der U21
Die Kommunikation zwischen U21-Teamchef Peter Perchtold und Rapids Sportdirektor Markus Katzer verlaufe konstruktiv, Schöller soll beim ÖFB medizinisch durchgecheckt werden. Man erhofft sich, herauszufinden, wieso der talentierte Innenverteidiger derartig verletzungsanfällig ist. Sollte es zu Ergebnissen kommen, werden diese an Rapid weitergeleitet.
In den Qualifikationsspielen zur U21-EM gegen Dänemark und Wales wird Jakob Schöller jedenfalls nicht auflaufen. Durch die Verletzung kann der 20-Jährige noch keine Zweikämpfe im Training bestreiten.