Endstand
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Röhl schwärmt von Mann: "Er hat einen hervorragenden Job gemacht"

Unter Danny Röhl bleiben die "Bullen" weiter ungeschlagen und halten eine "bemerkenswerte Serie" aufrecht. Der Kader habe alles, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Röhl schwärmt von Mann: "Er hat einen hervorragenden Job gemacht" Foto: © GEPA

14 Pflichtspiele, elf Siege und drei Unentschieden!

So lautet die Bilanz von Red Bull Salzburg unter Neo-Trainer Danny Röhl vor der Länderspielpause. Er selbst spricht von einer "bemerkenswerten Serie".

Gegen Sturm Graz holte man am Sonntag den ersten Sieg nach zuvor sechs erfolglosen Duellen gegen die Steirer.

Drei Treffer in 12 Minuten! Salzburg ringt Sturm Graz nieder >>>

Auch wenn es nach einem harten Spiel mit spätem Ausgang einige Kritikpunkte - gerade zur ersten Halbzeit - vom Trainer gab, war es bereits der zweite deutliche Sieg gegen ein aktuelles Topteam der Liga. Rapid besiegte man in der vierten Runde 5:1.

WAC und Ried knöpften Punkte ab - Top-Teams scheiterten

Dennoch will der Trainer am Boden bleiben, denn man müsse auch noch auswärts gegen jene Teams antreten. Dass das kein Selbstläufer wird, zeigten auch die verlorenen Punkte gegen vermeintlich schwächere Mannschaften wie die SV Ried oder den WAC.

Zufrieden zeigt sich Röhl dennoch: "Ich bin sehr froh. Wenn mir jemand vor drei Monaten gesagt hätte, dass wir nach 14 Spielen elf Siege und drei Unentschieden haben, ich glaube, ich hätte es sofort unterschrieben nach dem Umbruch", sagt er nach dem Duell gegen die "Blackies".

In sieben Bundesliga-Duellen trugen sich zehn verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein, zudem gab es sechs Jokertore in der Mozartstadt zu bejubeln.

Valentin Zabransky berichtet: "Die Stimmung ist top, wir gewinnen unsere Spiele, wir halten hinten die Null, das macht uns Verteidiger natürlich auch mega happy."

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Valentin Zabransky ist eine der Entdeckungen der Saison
Foto: ©GEPA

"Egal ob auf oder neben dem Platz, ich finde, wir sind eine richtig gute Einheit und haben Spaß miteinander. Aber wenn es dann zur Sache geht, wissen wir, wann wir performen müssen", so Zabransky.

Röhl lobt Breite im Kader

Trainer Röhl spricht immer wieder begeistert die Breite des Kaders an. Diese führt natürlich auch zu einem Konkurrenzkampf. Für den Innenverteidiger sei dies jedoch keine schlechte Sache im Fußball. Dieser solle eher pushen.

Dennoch habe man laut dem Deutschen gerade in der Innenverteidigung mit John Mellberg und Anrie Chase Spieler, die es nicht so einfach haben, an Kevin Boma, Zabransky und Co. vorbeizukommen. Auf dem Level so viele Innenverteidiger zu haben, sei eine Qualität, so Röhl.

Gerade nach dem internationalen Einsatz der "Bullen" am Donnerstag war es gegen die Steirer am Sonntag früh nötig, Impulse zu setzen. Mit Sota Kitano, Yorbe Vertessen und Aboubacar Camara konnte Röhl auf weitere prominente Namen zurückgreifen. Generell kann Salzburg in dieser Saison auch von der Bank unglaubliche Qualität nachlegen.

"Marcus hat einen hervorragenden Job gemacht"

"Marcus (Anm. Mann) hat einen hervorragenden Job gemacht. Er hat den Kader sehr gut zusammengestellt", lobt der Trainer den Geschäftsführer.

Gegen Sturm Graz trafen mit Boma (76.) und Camara (83.) zwei neue Torschützen. Gerade die Entwicklung des Erstgenannten sei hervorragend. Der Neuzugang kam im Sommer von GD Estoril Praia und etablierte sich schnell im Team.

Camara spielte hingegen zuvor bei Liefering und zählt mit 19 Jahren zu den größten Talenten der "Bullen". Nach zehnminütigen Anfangsschwierigkeiten, in denen er "den ein oder anderen Zweikampf verloren hat", konnte auch er am siebten Spieltag überzeugen und traf sehenswert.

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Aboubacar Camara ist (noch) unberechenbar
Foto: ©GEPA

"Er hat das gewisse Etwas im Eins-gegen-Eins, im Abschluss. Ich glaube, manchmal ist es auch für seine Mitspieler nicht einfach zu wissen, was jetzt kommt, und das ist genau das, was ihn besonders macht. Deshalb müssen wir ihn weiterentwickeln, damit er noch klarer in seinen Aktionen bleibt", erklärt der 37-Jährige.

Viel Arbeit in Länderspielpause

Mit Nikolas Veratschnig und Christian Zawieschitzky wurden zwei Spieler für das ÖFB-Team einberufen und auch andere sind in der Länderspielpause unterwegs. Für ihre Teamkollegen gibt es hingegen nach der Regeneration einiges zu tun. Röhl habe dem Trainerteam bereits eine Liste aufgezeigt, woran gearbeitet werden muss.

Themen der "großen Palette" seien unter anderem das Spiel gegen den Ball, Standards, aber auch individuelle Gespräche, gerade mit Spielern der zweiten Garnitur, die deutlich weniger Einsatzzeit bekommen. Diese bräuchten ebenfalls Wertschätzung.

Dennoch kann man als Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand auf Rapid zufrieden in die Länderspielpause gehen, doch Zabransky zeigt sich bereits gewarnt: "Keine Niederlage. Das ist natürlich super, aber nichts, worauf wir uns ausruhen. Wir gehen jetzt in die Länderspielpause, aber wissen, dass dann auch wieder schwierige Spiele warten."

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