"Egal ob auf oder neben dem Platz, ich finde, wir sind eine richtig gute Einheit und haben Spaß miteinander. Aber wenn es dann zur Sache geht, wissen wir, wann wir performen müssen", so Zabransky.
Röhl lobt Breite im Kader
Trainer Röhl spricht immer wieder begeistert die Breite des Kaders an. Diese führt natürlich auch zu einem Konkurrenzkampf. Für den Innenverteidiger sei dies jedoch keine schlechte Sache im Fußball. Dieser solle eher pushen.
Dennoch habe man laut dem Deutschen gerade in der Innenverteidigung mit John Mellberg und Anrie Chase Spieler, die es nicht so einfach haben, an Kevin Boma, Zabransky und Co. vorbeizukommen. Auf dem Level so viele Innenverteidiger zu haben, sei eine Qualität, so Röhl.
Gerade nach dem internationalen Einsatz der "Bullen" am Donnerstag war es gegen die Steirer am Sonntag früh nötig, Impulse zu setzen. Mit Sota Kitano, Yorbe Vertessen und Aboubacar Camara konnte Röhl auf weitere prominente Namen zurückgreifen. Generell kann Salzburg in dieser Saison auch von der Bank unglaubliche Qualität nachlegen.
"Marcus hat einen hervorragenden Job gemacht"
"Marcus (Anm. Mann) hat einen hervorragenden Job gemacht. Er hat den Kader sehr gut zusammengestellt", lobt der Trainer den Geschäftsführer.
Gegen Sturm Graz trafen mit Boma (76.) und Camara (83.) zwei neue Torschützen. Gerade die Entwicklung des Erstgenannten sei hervorragend. Der Neuzugang kam im Sommer von GD Estoril Praia und etablierte sich schnell im Team.
Camara spielte hingegen zuvor bei Liefering und zählt mit 19 Jahren zu den größten Talenten der "Bullen". Nach zehnminütigen Anfangsschwierigkeiten, in denen er "den ein oder anderen Zweikampf verloren hat", konnte auch er am siebten Spieltag überzeugen und traf sehenswert.
"Er hat das gewisse Etwas im Eins-gegen-Eins, im Abschluss. Ich glaube, manchmal ist es auch für seine Mitspieler nicht einfach zu wissen, was jetzt kommt, und das ist genau das, was ihn besonders macht. Deshalb müssen wir ihn weiterentwickeln, damit er noch klarer in seinen Aktionen bleibt", erklärt der 37-Jährige.
Viel Arbeit in Länderspielpause
Mit Nikolas Veratschnig und Christian Zawieschitzky wurden zwei Spieler für das ÖFB-Team einberufen und auch andere sind in der Länderspielpause unterwegs. Für ihre Teamkollegen gibt es hingegen nach der Regeneration einiges zu tun. Röhl habe dem Trainerteam bereits eine Liste aufgezeigt, woran gearbeitet werden muss.
Themen der "großen Palette" seien unter anderem das Spiel gegen den Ball, Standards, aber auch individuelle Gespräche, gerade mit Spielern der zweiten Garnitur, die deutlich weniger Einsatzzeit bekommen. Diese bräuchten ebenfalls Wertschätzung.
Dennoch kann man als Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand auf Rapid zufrieden in die Länderspielpause gehen, doch Zabransky zeigt sich bereits gewarnt: "Keine Niederlage. Das ist natürlich super, aber nichts, worauf wir uns ausruhen. Wir gehen jetzt in die Länderspielpause, aber wissen, dass dann auch wieder schwierige Spiele warten."