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Jesse Marsch will (noch) nichts vom Titel wissen

Warum der Salzburg-Coach weiter bremst. Sieht er noch einen Konkurrenten?

Eigentlich, ja eigentlich hätte FC Red Bull Salzburg gegen LASK der ultimative Showdown um den Meistertitel sein sollen.

Dass diesbezüglich einiges dazwischen gekommen ist, weiß jeder Fußballinteressierte in Österreich.

Sage und schreibe 14 Punkte trennen die Duellanten von einst nach dem 3:1-Heimerfolg der "Bullen" gegen die Oberösterreicher, die nach dem Abzug von sechs Punkten nach wie vor auf den ersten Sieg in der Meistergruppe warten.

Eigentlich, ja eigentlich kann man dem FC Red Bull Salzburg also bereits zum siebenten Meistertitel in Folge gratulieren. Schließlich war es wohl der nächste Etappensieg des Serienmeisters auf dem Triumphmarsch zur Titelverteidigung.

An dieser Stelle legt Jesse Marsch vehement Einspruch ein. "Die Meisterschaft ist nicht vorbei, wir haben mehr zu tun!", will er gegenüber "Sky" vom Meister-Gerede nichts wissen.

Salzburgs Sieg gegen den LASK:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Marsch: "Das ist jetzt egal"

Aber wie nahe man denn dran sei am Titel?

"Das ist jetzt egal! Wichtig ist, dass wir am Mittwoch gegen eine gute WAC-Mannschaft spielen. Dafür müssen wir bereit sein, gut regenerieren und überlegen, welche Spieler erneut spielen können und welche neuen Spieler wir für dieses Spiel brauchen."

Mentalität ist das Schlüsselwort. Der intensive Rhythmus von Partien alle drei bis vier Tage erlaubt kein Durchschnaufen, der Fokus muss stets bewahrt werden.

Wieder frühe Tore

Dass dies den "Bullen" besonders gut gelingt, beweisen nicht nur die Ergebnisse, sondern auch der Umstand, dass sie als Blitzstarter auftreten. Auch gegen den LASK war die Partie nach gut zehn Minuten und dem Zwischenstand von 2:0 praktisch vorentschieden.

"Das liegt an der Mentalität und Aggressivität der Jungs", erläutert Marsch, "wir sprechen oft darüber, dass es für einen guten Start eine gute Mentalität braucht. Wenn wir in Führung gehen können, ist es immer ein Vorteil für uns."

Denn dann müsse der Gegner mehr Wert auf Ballbesitz legen und ein bisschen aggressiver spielen: "Dann können wir mehr Umschaltsituationen finden."

Lob für den LASK

Gegen den LASK hat diese Strategie gar nicht mal so gut geklappt, wie man vermuten würde. Schließlich haben die Gäste nach der Pause gut ins Spiel gefunden, den Anschlusstreffer erzielt und durchaus Chancen auf den Ausgleich vorgefunden.

"Der LASK hat in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt", gratuliert auch der Salzburg-Coach, "2:0 ist immer ein gefährlicher Zwischenstand. Sie haben in dieser Phase so gespielt, als hätten sie nichts mehr zu verlieren. Da haben wir ein bisschen Glück gebraucht. Aber am Ende bin ich sehr stolz auf die Jungs, die Mentalität und die Persönlichkeit auf dem Platz ist klar."

Das muntere Spielchen, dass weite Teile der Öffentlichkeit den nächsten Titel im Namen der Dose als fix erachten, die "Bullen" selbst jedoch verbal ein wenig auf der Bremse stehen, kann also weiter gehen.

Gibt es noch Kunkurrenz?

Ob Marsch noch Konkurrenz sieht? Verfolger Rapid liegt bereits sieben Punkte zurück, der drittplatzierte WAC ist bereits um 13 Punkte distanziert.

"Mit einer Niederlage sind es nur noch vier Punkte, dann sind sie nicht so weit weg", warnt der US-Amerikaner, "daher ist es wichtig, dass wir unsere Mentalität beibehalten. Das ist gut für unser Selbstvertrauen."

Bislang gelingt dies nach dem Bundesliga-Restart ganz hervorragend.

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