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Rapid-Trainer verrät: "Haben seit Saisonbeginn daran gearbeitet"

Rapid haben zwei Standardsituationen zum Sieg gegen den WAC verholfen. Zufall war das laut Hoff Thorup keiner.

Rapid-Trainer verrät: "Haben seit Saisonbeginn daran gearbeitet" Foto: © GEPA

Rapid nutzt Salzburgs "Patzer" gegen die SV Ried aus und rückt mit einem 3:0-Sieg gegen den WAC in der Tabelle auf Platz zwei (zum Spielbericht >>>).

Zwei Standards sicherten den Wienern den Sieg: "Daran haben wir schon seit Saisonbeginn gearbeitet", erklärt Trainer Hoff Thorup im "Sky"-Interview.

Gerade in der ersten Halbzeit stand der WAC tief und ließ den Grün-Weißen wenig Chancen aus dem Spiel heraus. Laut dem Coach war man etwas überrascht über die Spielweise des Gegners.

In der 13. Minute traf Raux-Yao nach einem Freistoß zur Führung. Im Training habe man, wie jedes Team, genau solche Situationen trainiert, erklärt der Torschütze danach.

Piesinger übt trotz strittiger Situation Eigenkritik

Cvetkovic konnte noch vor der Pause nach einem umstrittenen Eckball nachlegen (35.). Bei Piesinger und Co. war der Ärger danach groß, dennoch sieht er auch Fehler beim WAC: "Man muss auch sagen, wir haben es schlecht verteidigt."

Nach dem zweiten Treffer wurde der Plan etwas verworfen. "Wir haben in der zweiten Halbzeit probiert, noch einmal zurückzukommen, wäre uns fast gelungen", ergänzt er.

Auch Teamkollege Verhounig, der in den ersten 45 Minuten kaum einen Ball sah, trauert seiner vergebenen Chance in der 56. Minute nach. "Mit einem Treffer wäre wieder etwas möglich gewesen", betont er. Trotzdem habe man dann nach Wiederanpfiff gut mithalten können.

Stattdessen bekam man in der 82. Minute den dritten Gegentreffer. Dahl entschied das Spiel und überzeugte damit auch seinen Trainer: "Solche Tore wollen wir machen", erklärt dieser.

WAC-Trainer Silberberger zeigt sich hingegen nicht zufrieden. "Das Ergebnis ist eine Spur zu hoch. Aus dem Spiel haben wir nichts zugelassen, die zwei Standards waren billig, weil wir die ganze Woche das trainiert haben."

Rapid feiert "Arbeitssieg"

Rapid-Kapitän Seidl spricht nach den gewonnen drei Punkten von einem "Arbeitssieg". "Die erste Halbzeit war sehr in Ordnung, wir haben die Tore aus Standards gemacht. Wenn es aus dem Spiel einmal nicht funktioniert, können Standards schon sehr spielentscheidend sein", analysiert der gebürtige Salzburger.

In der zweiten Halbzeit habe man jedoch nur eine "Durchschnittsleistung" gezeigt. Gerade Angriffe nach vorne hätten nicht mehr so oft stattgefunden und man habe den WAC mehr kommen lassen. Dennoch feierten die Gäste einen besonders wichtigen Sieg, auch wenn es nicht "unser bestes Spiel war".

"Sind in Tabelle dort, wo wir sein wollen"

In der Tabelle rücken sie auf Rang zwei. "Wir sind dort, wo wir sein wollen, oben dabei, aber es geht mir mehr um die Entwicklung der Mannschaft", sagt der Trainer. Auch Seidl ist sich bewusst, dass nach sechs Spielen noch viel passieren kann. "Man muss die ganze Saison eine konstante Leistung bringen."

Der WAC belegt hingegen nur Platz zehn. "Wir sind gut in die Saison gestartet, haben dann leider zwei, drei Spiele verpasst. Natürlich ist es jetzt blöd, aber wir müssen so schnell wie möglich wieder zum Anfang zurückfinden", meint Verhounig.

Auch Piesinger spricht von einer "schwierigen Situation". Vor allem billige Gegentore müsse man in Zukunft vermeiden. Die nächste Chance wartet bereits in der nächsten Runde gegen die SV Ried.

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