Fitz klagt über Minnesota: "Trainer hat nicht mit mir geredet"
Dominik Fitz ist in diesem Sommer aus der MLS geflüchtet. Nun erklärt er, warum er bei Minnesota United komplett außen vor war:
Für Dominik Fitz wurde das Abenteuer in der nordamerikanischen Major League Soccer zu einer großen Enttäuschung.
Im August 2025 wechselte er für zwei Millionen Euro von der Wiener Austria zu Minnesota United. Mehr als neun Einsätze - keiner davon über 90 Minuten - wurden es nicht.
"Dass es am Schluss so gelaufen ist, war natürlich richtig bitter", erklärt Fitz nun im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung".
Trainer mied Fitz
"Zu Beginn habe ich in Amerika schon ein wenig gespielt, einmal von Anfang an und ein paar Mal bin ich eingewechselt worden." Der Wendepunkt sei Anfang 2026 gekommen, als ein Co-Trainer das Sagen übernahm, mit dem er nicht zurechtkam und der ihn als Spieler offenbar nicht wollte.
Die Situation sei "extrem schwierig" geworden, erklärt Fitz. "Der Trainer hat auch nicht mit mir kommuniziert, eigentlich hat er so gut wie gar nichts mit mir geredet – und das war auch ein Punkt, der mich sehr gestört hat", ärgert sich der 27-Jährige.
Fitz gab im Training "immer Vollgas"
"Vor allem habe ich im Training bemerkt, dass ich es mir verdient hätte zu spielen, weil ich immer Vollgas gegeben habe, auch wenn es für mich schwer war", kritisiert Fitz. "Wenn du nie eine Chance bekommst, ist es auch für den Kopf sehr schwer."
Heute versucht er, das Positive aus dieser tristen Situation in Minnesota mitzunehmen: "Mich kann inzwischen sicher nichts mehr brechen."
Mittlerweile kam er in Wolfsberg bereits zu zwei Pflichtspieleinsätzen. Im ÖFB-Cup gegen Parndorf konnte er auch mit einem Assist anschreiben. "Ich hoffe, dass ich wieder zu meiner alten Stärke zurückfinden kann."